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Ein musealer Erlebnisort
Spannende Erlebnisreise durch 100 Jahre Industriekultur. 50 km nördlich von Berlin, in Zehdenick-Mildenberg/Neubrandenburg, steht Deutschlands größtes Ziegeleimuseum mit Ziegeleipark.
Die Ausstellungsräume im Ringofen III. Fotograf: Jan Bitter, Berlin
Die seit 1994 in Berlin tätigen Architekten Thomas Duncan und Noel McCauley haben vier Gebäude der früheren Ziegelei zum Industriemuseum umgestaltet. Außerdem erweiterten sie das Besucherzentrum und integrierten ein Veranstaltungszentrum in einen historischen Ringofen.
In der tunnelartigen Brennkammer des Ringofens III wird die Geschichte der Ziegelherstellung in Form einer Ausstellung und anhand zahlreicher historischer Fotografien, Filmausschnitte und Gerätschaften der Ziegelproduktion erzählt. Dagegen gestalteten die Architekten den Ringofen II als interaktiven Erlebnispfad. Hier wurden einst bei Temperaturen von fast 1.000 Grad Ziegel gebrannt. Die Besucher verfolgen den Weg, den ein Ziegelrohling geht, bis er fertig gebrannt ist – hautnah, als Simulation, aber doch in größtmöglicher Anschaulichkeit.
Der zweite Ausstellungsbereich dreht sich um die Geschichte der Maschinenziegelei in der DDR, die Arbeitswelt und die Sozialgeschichte. Archivaufnahmen und Interviews geben lebendig Anschauung von einem aus dieser Landschaft verschwundenen Industriezweig.
Das Besucherzentrum informiert über die Angebote des Ziegeleiparks und der umgebenden Landschaft.
Das Ziegeleimuseum im Ziegeleipark Zehdenick hat täglich geöffnet von 10:00 bis 17:00 Uhr.
Eintritt: 8,- Euro, ermäßigt 4,- Euro

