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Fritz-Höger-Preis 2011

Konvent der Baukultur K-2012

HAMBURG. Der Fritz-Höger-Preis 2011 für Backstein-Architektur gehört jetzt offiziell zu den im Konvent der Baukultur 2012 vertretenen Preisen. Am 17. und 18. Juni in Hamburg stellt der Konvent K-2012 die Verkehrsplanung unserer Städte auf den Prüfstand und lädt deutschlandweit zum kritischen Dialog ein. Drei ausgewählte Persönlichkeiten wurden dazu berufen, den Fritz-Höger-Preis 2011 für Backstein-Architektur zu repräsentieren und am Diskurs teilzunehmen.

Michael Braum (Foto), Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, warnt vor Überreglementierung und fordert einen behutsamen Umgang mit den Qualitäten der Städte.</br>Foto © Kai Müllenhoff für die Bundesstiftung Baukultur

Michael Braum (Foto), Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, warnt vor Überreglementierung und fordert einen behutsamen Umgang mit den Qualitäten der Städte.
Foto © Kai Müllenhoff für die Bundesstiftung Baukultur

Der Konvent für Baukultur setzt sich aus 350 auf zwei Jahre berufene Persönlichkeiten zusammen, die sich für die Anliegen der Baukultur besonders verdient gemacht haben. Neben Preisträgern, Bauherren sowie Auslobern der bundesweit bedeutsamen Baukultur-Preise, gehören ausgewählte Expertinnen und Experten unterschiedlichster Professionen zu dem Kreis der Berufenen. Mit der Berufung in den Konvent zeichnet die Bundesstiftung Baukultur, Veranstalter des Konvents, das baukulturelle Engagement der berufenen Persönlichkeiten aus. Der Fritz-Höger-Preis 2011 für Backstein-Architektur wird vertreten durch die einberufenen Teilnehmer:

 

Hanns-Martin Römisch, Architekt in der Hauptabteilung Kirchliches Bauen des Erzbischöflichen Ordinariats München und Fachbauherr des Domenikuszentrums München-Nordhaide im Auftrag der Katholischen Kirchenstiftung St. Gertrudes. Beim Fritz-Höger-Preis 2011 wurde das Domenikuszentrum zum Siegerobjekt in der Kategorie „Öffentliches Bauen, Sport und Freizeit“ gekürt und zugleich zum Gesamtsieger unter allen Einsendungen.

 

Hans van der Heijden, Architect-Director bei biq stadsontwerb bv, Rotterdam. biq stadsontwerb erreichten beim Fritz-Höger-Preis 2011 den zweiten Platz unter allen Einsendungen und siegten mit ihrer Wohnbebauung in der Kategorie „Wohnungsbau, Geschosswohnungsbau“.

 

Ernst Buchow, erster Vorsitzender Zweischalige Wand Marketing e.V., Auslober Fritz-Höger-Preis 2011 für Backstein-Architektur.

 

Gestalt, Funktionalität und Nachhaltigkeit städtischer Infrastruktur

Baukulturelle Herausforderungen meistern

Unter dem Thema STATTVERKEHRSTADT stellt der Konvent K-2012 die Gestalt, Funktionalität und Nachhaltigkeit von städtischer Infrastruktur zur Diskussion. Vorbei muss es sein mit den Zeiten, in denen überdimensionierte, allein nach Ansprüchen der Autos gebaute Straßen die Stadtquartiere durchschneiden und mittelmäßige Brücken und Bahnhofsvorplätze die Städte verunstalten. Wie können wir Gestaltung, Funktionalität und Nachhaltigkeit besser in Einklang bringen? Wie können Innenstädte attraktiv gestaltet werden, ohne, dass wir auf Mobilität verzichten müssen? Welche Anforderungen muss der Verkehr der Zukunft erfüllen? Diese Fragen diskutieren die Teilnehmer des K-2012 am 17. und 18. Juni in Hamburg.

 

Am Beispiel der Hansestadt will der Konvent der Baukultur einen kritischen Dialog anstoßen und Impulse geben für neue Wege der Stadtgestaltung. Michael Braum, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung, warnt vor Überreglementierung und fordert einen behutsamen Umgang mit den Qualitäten der Städte: „Baut die Schilderwälder ab und setzt die Bordsteine unter Denkmalschutz.“ Hamburg, so Braum, sei der ideale Austragungsort für den Konvent, da die Großstadt zahlreiche baukulturelle Herausforderungen berge. „Auch in der Hansestadt zerschneiden überdimensionierte, bis zu sechsspurige Straßen ganze Stadtquartiere“, erklärt Braum. Doch in vielerlei Hinsicht sei Hamburg auch Vorbild: „Hochbahn und Bus werden intelligent mit Car Sharing und Rent-A-Bike-Lösungen gekoppelt“, sagt Braum. „Darüber hinaus setzen Großprojekte wie die Überdeckelung der A7 oder die Verlegung der Reichsstraße in Wilhelmsburg richtige Zeichen für die Stadt des 21. Jahrhunderts.

Der Konvent der Baukultur steht als regelmäßige Versammlung der Fachöffentlichkeit im Zentrum der Bundesstiftung Baukultur und findet im Takt von zwei Jahren statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden eine Standortbestimmung zur Lage der gestalteten Umwelt vorgenommen sowie die Gremien der Stiftung gewählt.


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