Projekt:

Eingangsbereich Turm © Jan Strelzig

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Außenperspektive © Jan Strelzig

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Eingang Untergeschoss © Jan Strelzig

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Eingang Erdgeschoss © Jan Strelzig

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Aufenthaltsraum Dachgeschoss © Jan Strelzig

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01 - Schwarzplan 1.25000 © Jan Strelzig

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02 - Grundrisse 1.500 © Jan Strelzig

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03 - Ansichten und Schnitte 1.500 © Jan Strelzig

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04 - Schnitte und Geländeschnitte 1.500 und 1.2000 © Jan Strelzig

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05 - Axonometrie Universität © Jan Strelzig

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06 - Analyse Campus Aarhus © Jan Strelzig

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07 - Grundrisse Turm 1.250 © Jan Strelzig

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08 - Ansichten 1.250 © Jan Strelzig

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09 - Schnitte 1.250 © Jan Strelzig

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10 - Axonometrie Entwurf © Jan Strelzig

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11 - Fassadenschnitt Turm © Jan Strelzig

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12 - Fassadenschnitt Riegel © Jan Strelzig

Aarhus University - Student Learning Center

Jan Strelzig

Die Universität Aarhus ist ein institutsübergreifender multifunktionaler Gebäudekomplex. Das Raumprogramm beinhaltet Veranstaltungsräume, Lernsäle und Orte des Beisammenseins. Während die innere Struktur sich den Anforderungen der Bautypologie unterwirft, gliedert sich die Hülle in die Bebauung ein.

Die Universität Aarhus ist ein seit über 80 Jahren kontinuierlich gewachsenes Bauensemble mit äußerst homogenem Charakter. Die Architekten Kay Fisker, C.F. Møller und Paul Stegmann gewannen im Jahr 1931 den Wettbewerb mit einem Entwurf, der mit einer minimalistischen, modernen Formensprache bei gleichzeitiger Verwendung traditioneller Materialien überzeugte. Einzelne Gebäudegruppen sind im weitläufigen Parkareal in einem aufgelockerten Verhältnis platziert und orthogonal zueinander ausgerichtet. Diese Idee wurde durch C.F. Møller bis zu seinem Tod kontinuierlich weiterverfolgt. In den letzten Jahren wuchs die Universität weit über die Grenzen des ursprünglichen Bebauungsplans hinaus. Im Rahmen einer Modernisierung der Stadt Aarhus wird durch die Realisierung einer S-Bahn die Infrastruktur ausgebaut. Eine neue Haltestelle für die Universität entsteht im Nordwesten an der Ausfahrtsstraße gegenüber der Universitätsklinik.

Dadurch verlagert sich der Eingang des Campus von Nordwesten in Richtung Nordosten. Zur Markierung des neuen Haupteingangs entstand die Idee eines institutsübergreifenden multifunktionalen Gebäudekomplexes für Studenten. Das Raumprogramm beinhaltet Veranstaltungsräume, interdisziplinäre Lernsäle, IT-Räume und Räume des kommunikativen Beisammenseins. Eine Unterführung verbindet die Haltestelle und das Krankenhaus mit dem neuen Studentenhaus und macht es zugänglich sowohl für Fußgänger als auch Fahrradfahrer. Ein zweiter Eingang und ein eigner Fahrradstellplatz sind im Untergeschoss geplant. (Der Entwurf nimmt Bezug auf die gegenüberliegende S-Bahn Haltestelle. Darüber hinaus wird ein Schwerpunkt auf den Bewegungsablauf der Nutzer gelegt, indem die Architektur intuitiv und selbstbewusst als neue Anlaufstelle für die Studenten, Dozenten und Besucher dient. Um der nutzungsorientierten Herangehensweise gerecht zu werden, müssen veraltete Strukturen durch neue ersetzt werden. Dies beinhaltet eine unterirdische Verbindung zwischen S-Bahnstation und dem Student-Learning-Center.)

Der Turm des neuen Student Learning Center dient als neue Landmarke und steht im Gegensatz zum Turm der Staatsbibliothek, der nicht betretbar ist und als Bücherarchiv fungiert. Die Lernräume haben flexible Grundrisse und einige Galerien mit doppelter Deckenhöhe. Die Westfassade des Turms hat viele große Fensteröffnungen, die den Blick in den Park ermöglichen. Ein großer Aufenthaltsraum im Dachgeschoss dient als Wohnzimmer für die Studenten. Die Dachkonstruktionen sind sichtbar in Anlehnung an die existierenden Repräsentationsbauten. Sowohl die geometrische Formensprache als auch die ausführende Materialität knüpfen an den allgemeinen architektonischen Sprachduktus des Universitätskomplexes Aarhus an. Während die innere Gebäudestruktur sich den Anforderungen der neuen Bautypologie unterwirft, gliedert sich die Gebäudehülle mit ihrem gelblichen Klinker in die umliegende Bebauung ein.

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