Projekt: Martin Wendling

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Das Gedächtnis der Stadt - Historisches Archiv der Stadt Köln mit Kunst- und Museumsbibliothek und rheinischem Bildarchiv

Martin Wendling

Das Gebäude ist in zwei Teile untergliedert: das historische Archiv der Stadt Köln, sowie die Kunst- und Museumsbibliothek mit rheinischem Bildarchiv. Beide Gebäude sind über eine Kolonnade entlang des historischen Stadtmauerfragments miteinander verbunden.

Stadt
Parallel zum Sachsenring verlaufend, zwischen Ulrepforte und Eifelstraße, befindet sich aktuell eine Lücke im Stadtkörper. Während der südwestliche Rand der Straße eine überwiegend maßstäbliche, teilweise mehrgeschossige Solitärbebauung aufweist, ist der östliche Rand vollständig ohne bauliche Nutzung. Fragmentarisch sind hier alte Überreste der historischen Stadtmauer erhalten, die jedoch isoliert und ohne Bezug zur umliegenden Bebauung für sich stehen. Die angrenzenden Schulgebäude weisen ortsuntypische Strukturen auf und rufen eine unklare räumliche Situation hervor. Bis Ende des 19.Jahrhunderth verlief genau entlang dieser Stelle die historische Stadtbefestigung. An die Tradition der Stadtmauer anknüpfend soll nun die Lücke, die gleich einem fehlenden Puzzleteil die Struktur des Ortes unvollkommen erscheinen lässt, geschlossen werden. Parallel zum Sachsenring verlaufend entsteht auf beiden Längsseiten des Entwurfes eine räumliche Begrenzung der Straßen, außerdem wird zur Ulrepforte hin eine nun klarere Kreuzungssituation geschaffen, während am Kopfende in der Verlängerung der Eifelstraße ein Platz ausgebildet wird.
In der Flucht der ehemaligen Stadtmauer begegnen sich durch den Bau des historischen Archivs der Stadt Köln auf eine besondere Weise erlebte Geschichte der Stadt und die Funktion des Archivs als „Gedächtnis der Stadt“. So wie die Stadtmauer vor Jahrhunderten die Bewohner geschützt und behütet hat, so behütet das Stadtarchiv das Wissen um ihre Geschichte.
So sah auch Albert Speer in seiner Masterplanung für Köln diesen Ort als geeignet an das historische Archiv als eine „Bereicherung der Ringe“ an diese Stelle zu platzieren. Dabei berief er sich auf die schon wesentlich frühere Planung von Joseph Stübben um 1883.

Haus
Das Gebäude selbst ist in zwei Teile untergliedert: das historische Archiv der Stadt Köln, sowie die Kunst- und Museumsbibliothek mit rheinischem Bildarchiv. Beide Gebäude sind über eine Kolonnade entlang des historischen Stadtmauerfragments miteinander verbunden. Darüber hinaus sind die Bauten über ihre ähnliche Funktion verknüpft. Die parallel zum Sachsenring verlaufende lineare Bebauung entwickelt sich in Richtung der Verlängerung der Eifelstraße kammartig, um dem neu entstehenden Platz am Kopfende eine stärkere räumliche Begrenzung zu geben. Der Platz dient gleichermaßen als städtischer Raum für die Bevölkerung, wie auch als Vorplatz des Stadtarchivs, von dem aus das Gebäude mit dem Haupteingang erschlossen wird. Komplementär dazu befindet sich gegenüber der Ulrepforte der Haupteingang der Kunst- und Museumsbibliothek, sowie dem rheinischen Bildarchiv.
So wird das Gebäude von seinen beiden Kopfseiten her über öffentliche Räume erschlossen, während sich zwischen ihnen ein Ort mit eher privatem Charakter befindet, der zum Verweilen und Erleben der Geschichte im Schatten der alten Mauer einladen soll. Die Fassadengestaltung stützt sich auf die Materialien Ziegel als Wandfläche, in Anlehnung an die historische Substanz im Kölner Raum, und Basalt als Sockel, der aus der Materialität der alten Stadtmauer aufgegriffen wird. Die Sockelhöhe orientiert sich an dem historischen Geländeniveau und dient dem gesamten Gebäudekomplex auf gleicher Höhe als gestalterische Verbindung.
Materialität und Gestaltung der Fassade stellen so die symbolische Verbindung zum historischen Ort dar. Das Bestehende wird dem Neuen nicht untergeordnet, sondern es wird gewürdigt und respektiert. So wird das Haus zum Haus der Stadt.

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