Projekt: Innenraumperspektive

Innenraumperspektive

Projekt: Grundriss Erdgeschoss
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Grundriss Erdgeschoss 1/500

Projekt: Schnitt
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Schnitt 1/500

Projekt: Schnitt
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Schnitt 1/200

Projekt: Ansicht
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Ansicht 1/200

Projekt: Lageplan
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Lageplan 1/500

Die Ecke in der Stadt

Rene Kersting

Konzeptentwurf am Heinrich-Heine Platz in Düsseldorf.
Die angrenzende Häuserzeile wird durch ein abschließendes Eckgebäude vervollständigt. Der U-Bahn-Aufgang wird neu inszeniert. Eine Übergangszone zwischen Königsallee und Altstadt wird ausgebildet.

Der Heinrich-Heine-Platz befindet sich am Ende einer der ehemals größten Prachtstraßen Düsseldorfs. Der Heinrich-Heine-Allee. Gleich neben ihm befindet sich das denkmalgeschützte Wilhelm-Marx-Haus. Das Backsteingebäude ist eines der ältesten Wahrzeichen Düsseldorfs und steht in Mitten der Achse der Heinrich-Heine-Allee. Die Heinrich-Heine-Allee trennt die Königsallee von der Altstadt.

Der Heinrich-Heine-Platz funktioniert auf Grund unzureichender Gestaltung, außer als Weihnachtsmarkt, nicht als Platz im eigentlichen Sinne. Auch als Übergang zwischen Königsallee und Altstadt funktioniert der Platz nicht. Die vielen Engstellen stellen ein Problem dar. Die Hauptfunktion des Platzes ist der U-Bahn-Aufgang, welcher die Menschen in Richtung Altstadt und Rhein leitet. Der an den Platz grenzenden Häuserzeile fehlt ein abschließendes Eckgebäude.

Der entworfene öffentliche Raum greift diese Missstände auf und bietet Lösungen an. Die Häuserzeile bekommt einen Abschluss. Der Heinrich-Heine-Platz wird verkleinert und ist somit leichter zu bespielen. Der U-Bahn-Aufgang wird durch das hohe Dach und das Lichtspiel neu inszeniert.

Im Bereich unter dem "Doppel-Giebel" entsteht durch die Perforation des Daches und der Wände ein diffuser Raum. Dieser ist weder ganz geschlossen, noch ganz geöffnet und übersetzt so das Thema des Übergangs in eine Raumatmosphäre. Weiterhin entsteht hier ein neuer Treffpunkt fernab der Fast-Food-Restaurantes. Die gesamte Struktur fungiert somit als Pforte in die Altstadt. Sowohl von der Königsallee, als auch von der U-Bahn aus gesehen.
Der an die Häuserzeile grenzende "Riegel" beherbergt Cafés und ist mit seiner Fassade zum Übergangsbereich geöffnet. So werden Bewegung und Stillstand vermischt. Der Durchgang wird zum Ort.

Die äußere Backsteinfassade fügt sich in das Stadtbild ein und steht im Dialog mit dem Wilhelm-Marx-Haus. Durch das Weglassen einiger Steine, wird die Regelmäßigkeit gebrochen aber nicht aufgehoben. Im Inneren entstehen Lichtspiele. Von außen sind die Dachgiebel und die Innenräume zu erahnen. Durch die erzeugte Transluzenz werden Außen- und Innenraum mit einander vermischt, durch den im Innenraum verwendeten Sichtbeton jedoch klar von einander getrennt.

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