Projekt: Perspektive Hauptseite

Perspektive Hauptseite

Projekt: Perspektive im Foyer

Perspektive im Foyer

Projekt: Perspektive im Lesesaal 1.OG

Perspektive im Lesesaal 1.OG

Projekt: Perspektive im Archiv 1.OG

Perspektive im Archiv 1.OG

Projekt: Lageplan

Lageplan

Projekt: GR UG

GR UG

Projekt: GR EG

GR EG

Projekt: Schnitt AA

Schnitt AA

Projekt: Schnitt BB

Schnitt BB

Projekt: GR 1.OG

GR 1.OG

Projekt: GR 2.OG

GR 2.OG

Projekt: Ansicht Ost

Ansicht Ost

Projekt: Ansicht Süd

Ansicht Süd

Projekt: Ansicht Nord

Ansicht Nord

Dokumenta Archiv Kassel

Natalia Nerantzaki

Mit dem neuen Gebäude für das Documenta Archiv soll ein öffentliches Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Forschungsgebäude entworfen werden, das den Geist der Dokumenta auch während seiner Abwesenheit ständig weiterlebt. Neben dem Sammeln, Archivieren und Veröffentlichen von Ausstellungsbeständen der Dokumenta soll das Gebäude den an der Documenta beteiligten Künstlern auch einen Raum des kreativen Schaffens und des Austausches bieten.

STÄDTEBAU
Aufgrund der Kirche und des bereits vorhandenen Platzes, sehe ich den Haupteingang auf der Seite der Kirche, auch wenn der Hauptbesucherstrom der Documenta aus der entgegengesetzen Richtung kommt. Ziel meines Entwurfes war zum einen die Linie zur Straße aufzunehmen, zum anderen sensibel mit der Kirche umzugehen. Die Kirche und der Platz sind von großer Wichtigkeit, deshalb verspringt mein Gebäude nach hinten, nimmt damit die Linie der hinteren Bebauung auf, um so die Sicht zur Kirche nicht zu verhindern. Trotzdem nehme ich die Linie der vorderen Bebauung auf. Die äußere Mauer (in Form eines Geländers für den unterirdischen Platz) folgt der vorderen Bebauung. Der Eingang befindet sich unterirdisch, die Sitzstufen animieren zur Nutzung des Platzes.

AUSSEN
Das Thema Gedächtnis / Erinnerung ist Aufgabenstellung und Konzept meines Entwurfes zugleich. Das Gebäude ist nach außen hin geschlossen, introvertiert und massiv, umgeben von dicken Wänden die das Gebäude vom Außenraum distanzieren. Das Archiv nimmt dadurch den Charakter eines Denkmales an, welches zur ständigen Erinnerung anregt. Die Erinnerungen sollen unvergänglich werden und doch soll Platz für Neues geschafft werden.

INNEN
Wie eine Schatztruhe ist dieses Gebäude von außen her geschlossen, doch im Inneren passiert viel. Wie ein Gedächtnis lückenhaft ist, Erinnerungen abhanden / gelöscht und verloren gehen, sich ergänzen, so sehe ich analog die Schächte und die mehrgeschossigen Lufträume als Löcher in der Masse, Lücken. Die Schächte bringen neben Licht und Atmosphäre den Außenraum ins Innere.
Das Außenmaterial - geschlemmter Ziegel zieht sich bis ins Innere, im Schwellenbereich zwischen außen und innen, dem Schacht, sonst sind Innenwände und Boden in dergleichen Optik, Boden und Wand als ein Element.
Ich sehe ein mittiges Treppenhaus vor, da sich das Grundstück / Gebäude zu allen Seiten orientiert. Die einzelne Treppen verspringen, um verschiedene Lichtsituationen hervorzubringen.
Die Herzstücke des Gebäudes, die Archivräume sind im gesamten Gebäude und in allen Geschoßen verteilt. Meistens in geschlossenen Bereichen, da Ihre Nutzung nicht unbedingt natürliches Außenlicht bedarf. Besonders wichtige Räume wie z.B der Lesesaal, die Bibliothek und das Foyer haben einen Bezug zum Schacht um Atmosphäre und Großzügigkeit in diesen Räumen zu erreichen. Das Café sitzt zentral im EG und ist im direkten Kontakt mit dem zentral liegenden Treppenhaus, dessen Versprünge verschiedene Lichteinwirkungen hervorbringen.

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