Projekt:

Visualisierung Sihlquai © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Visualisierung Platz © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Visualisierung Innen © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Schnittansicht © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Grundriss EG © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Grundriss 1. OG © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Grundriss 2. OG © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Grundriss 3. OG © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Grundriss 4. OG © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Grundriss 5. OG © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Grundriss 6. OG © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Grundriss 7. OG © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Dach © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Detail Axonometrie © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Konstruktionsprinzip Axonometrie © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Ansicht Ost © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Ansicht Süd © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Ansicht West © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Ansicht Nord © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Längsschnitt © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Querschnitt © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Lageplan © Wilko Potgeter, ETH Zürich

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Fassadenschnitt mit Ansicht © Wilko Potgeter, ETH Zürich

Ein Haus für Bildung, Information und Sport in Zürich

Wilko Potgeter

Bei dem Projekt handelt es sich um den Entwurf für ein Kultur- und Bildungszentrum in einem ehemaligen Industriequartier in Zürich. Die Typologie lehnt sich an die Bauten der frühen Industrialisierung an, indem es eine schwere Backsteinfassade mit einer leichten Stahlstruktur im Inneren kombiniert.

 

Die Parzelle liegt in einem ehemaligen Zürcher Industriequartier. Dessen Ursprünge gehen auf die Anfänge der Industrialisierung in Zürich zurück. Heute zeichnet sich das Quartier durch die Gleichzeitigkeit von Wohnen, Kultur und Industrie aus. Das Projekt eines Kultur- und Bildungszentrums zwischen den aus dem 19. Jahrhundert stammenden Eisenbahnviadukten reflektiert diesen historischen Hintergrund. Es steht als freistehendes Gebäude mit quadratischer Grundfläche auf dem Platz, auf dem als Gegenpol das bestehende Getreidesilo weiterhin im Betrieb bleibt.

Seine Backsteinfassade nimmt den gelben und roten, ungesinterten Backstein mit zurückversetzter Fuge auf, der in Zürich ein typisches Fassadenmaterial ist. Besonders charakteristisch ist er für die Industriebauten des 19. Jahrhunderts, also die Typologie aus der Gründungszeit des Quartiers. Diese Bauten zeichneten sich durch den Gegensatz der schweren Fassade aus Backstein zur leichten Stahl- oder Eisenstruktur im Inneren aus. Diesen Gegensatz nimmt das Projekt auf, indem es ein Skelett aus einer stahlsichtigen Stahl-Beton-Verbundkonstruktion im Inneren vorsieht, das im Kontrast zu der schweren, sich selbst tragenden Backsteinfassade steht. Das Sockelgeschoss mit den durch Rundbögen betonten Eingängen beherbergt die öffentlichsten Nutzungen. Vom ersten bis zum dritten Obergeschoss ist um ein durchgestecktes Atrium das Bildungszentrum mit großzügigen Foyerflächen geplant.

Darüber befindet sich zweigeschossig die Biliothek. In den obersten Geschossen befinden sich Studios sowie der Sportbereich, der mit dem Aussensportfeld auf dem Dach den oberen Abschluss des Gebäudes bildet. Die Fassade ist als selbsttragende Backsteinfassade geplant. Um die Dehnungsdifferenzen der dem Aussenklima ausgesetzten Fassade zur Primärkonstruktion im temperaturregulierten Inneren zu minimieren wird die Fassade auch konstruktiv in die Elemente Sockel, Schafft und Krone unterteilt. Der Sockel steht auf einem Streifenfundament, der 28.50 m hohe Schafft auf dem verstärkten Rand der ersten Geschossdecke. Dadurch wird ein neues Nivellierlevel auf 6.50 m geschaffen. Um die damit verbundene Wärmebrücke zu umgehen ist im Bereich des Auflagers eine Innendämmung vorgesehen. Die Krone ist getrennt vom Schafft und steht auf der Dachplatte. Der Backstein ist hier ausgegossen mit Stahlbeton um die skelettartige Struktur zu ermöglich.

Fenster und Öffnungen in der Fassade sind von gemauerten Stürzen überspannt, die scheitrecht ausgeführt sind und die Kräfte auf die Pilaster abtragen. Um diese konstruktive Logik darzustellen werden die Pilaster im Kreuz- und die Scheiben dazwischen im Läuferverband ausgeführt, sodass auf die Dicke der Konstruktion durch Betrachtung des Verbandes zurückgeschlossen werden kann. Die orthogonal auf die Fassade treffenden Lasten werden durch Mauerwerksanker auf die innere Struktur übertragen, wobei diese Form der Verankerung Freiheitsgrade parallel zur Fassade lässt, sodass Dehnungen keine Zwänge verursachen.

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