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Perspektive vom Stadtgraben aus © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Perspektive des Innenhofes 1 © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Perspektive des Innenhofes 2 © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Ansicht Mockup-Modell © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Perspektive Mockup-Modell © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Ansicht vom Stadtgraben © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Ansicht von der Aa-Uferpromenade © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Lageplan © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Konzept: Gebäudestruktur © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Konzept: Fassadenstruktur © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Städtebauliches Konzept - Freihalten eines Korridors beidseitig der Aa zur Durchlüftung und Frischluftversorgung des Stadtkerns © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Städtebauliches Konzept - Blickachsen durch Gebäudekanten definieren © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Städtebauliches Konzept - Anhebung des Innenhofes, um Privatsphäre zu schaffen © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Städtebauliches Konzept - Neue Wegeführungen durch Gebäudekonstellation © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Städtebauliches Konzept - Präsenz entlang der Hauptverkehrsstraße © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Regelgeschoss M 1:200 © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Erdgeschoss M 1:500 © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Tiefgarage M 1:500 © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Schnitt durch den Innenhof © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Schnitt am Stadtgraben © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

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Detaillierter Fassadenschnitt mit Teilansicht © Philipp Kortüm, Maximilian Timmermann

Filigranes Gewebe zur flexiblen Nutzung

Philipp Kortüm

Am Rande der Münsteraner Altstadt soll ein Gebäudekomplex entstehen, der durch eine freie Grundrissgestaltung eine Funktionsmischung zulässt. Der Baukörper steht selbstbewusst entlang des Stadtgrabens, fügt sich durch das Material der Umgebung und wirkt durch die Konstruktion filigran und modern.

Auf dem Gelände der früheren Georgskommende in Münster soll ein Gebäude entstehen, das durch eine freie Grundrissgestaltung eine Funktionsmischung zulässt. Unser städtebauliches Konzept sieht drei Gebäude vor, die sich gegenseitig ergänzen und Blicke lenken bzw. brechen. Der Hauptbaukörper in L-Form fügt sich in die Umgebungsbebauung entlang der Straßen „Am Stadtgraben“ und „Georgskommende“ ergänzend ein, lenkt somit ruhig den Blick entlang der Straßen und gibt den bestehenden Gebäuden ein Gegenüber. Die zwei ergänzenden Baukörper richten sich nach der Baugrenze an der Uferpromenade der „Münsterschen Aa“, wobei sich ein Innenhof, ein Vorplatz und ein Durchgang zur Uferpromenade formen. Die Gebäudekonstellation brechen die Sichtachsen so, dass der Innenhof geschützt ist und somit Privatsphäre erzeugt. Dies wird verstärkt durch ein leicht angehobenes Level, das durch Rampen eine barrierefreie Erschließung des Gebäudes gewährleistet. Der Gebäudeaufbau wird durch den Gedanken bestimmt eine möglichst vielseitige und lange Nutzung zu ermöglichen. Deswegen haben wir uns für eine belastbare Gebäudetypologie entschieden, die eine freie Grundrissgestaltung durch fünf innenliegende Versorgungs- und Erschließungskerne und eine optimale Gebäudetiefe für natürliche Belichtung erreicht. Der Hauptbaukörper bietet zum „Stadtgraben“ hin eine bodengleiche Ebene, um dort Platz für kleine Geschäfte und Dienstleister zu schaffen, die so besser die Laufkundschaft erreichen. Durch große Portale mit kleiner Treppe wird eine repräsentative Wirkung der Eingänge erreicht, die in durchstechende Gänge mit Anbindung an die Erschließungskerne führen. Auf der anderen Seite der Gänge befinden sich bodengleiche Eingänge vom Innenhof zur barrierefreien Erschließung. Von der Seite der Georgskommende lässt sich durch eine, in die Gebäudetiefe integrierte, Rampe die Tiefgarage erschließen. Die Raumkonstellationen für die Wohnnutzung gliedern sich in 2-, 3- und 4-Spanner um den Erschließungskern herum, wodurch Wohnungsgrößen zwischen 60 qm und 177 qm ermöglicht werden. Küchen und Badbereiche schließen entweder direkt oder durch eine orthogonale Wand an den Versorgungskern an. Für die Büronutzung gilt das Gleiche, wobei das Platzangebot gerade von Großraumbüros optimal ausgenutzt werden kann. Als strukturgebendes Element fungiert in diesem Fall die Fassade. Damit der Innenraum sich möglichst flexibel gestalten lässt, haben wir einen untypischen skelettartigen Aufbau entwickelt. Die Fassade wurde durch die klassischen Elemente der Lisenen und Gesimse gerastert. Dabei laufen die Lisenen als 4-schichtige vertikale Läuferschicht durch, um der Fassade eine vertikale Richtung zu geben. Die Gesimse folgen dem gleichen Aufbau, werden jedoch durch die Lisenen durchbrochen. Innerhalb dieses Rasters folgt, sowohl horizontal, als auch vertikal eine Rollschicht, die sich wie ein Rahmen um die eigentliche Fensteröffnung legt. Durch ein Relief von 2cm werden diese von dem Raster getrennt.

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