Projekt: Ansicht vom Stadtgraben auf die Georgskommende

Ansicht vom Stadtgraben auf die Georgskommende

Projekt: Blick in den Innenhof von der Gebäuderückseite

Blick in den Innenhof von der Gebäuderückseite

Projekt: Blick in den Innenhof von der Aa -Uferprommenade

Blick in den Innenhof von der Aa -Uferprommenade

Projekt: Mock-up-Modell Perspektive

Mock-up-Modell Perspektive

Projekt: Mock-up-Modell Ansicht

Mock-up-Modell Ansicht

Projekt: Ansicht Blick vom Stadtgraben

Ansicht Blick vom Stadtgraben

Projekt: Ansicht Blick vom der Aa-Uferprommenade

Ansicht Blick vom der Aa-Uferprommenade

Projekt: Lageplan

Lageplan

Projekt: Gebäude-Konzept

Gebäude-Konzept

Projekt: Fassaden-Konzept

Fassaden-Konzept

Projekt: Städtebauliches Konzept - Freihalten eines Korridors beidseitig der Aa zur Durchlüftung und Frischluftversorgung des Stadtkerns

Städtebauliches Konzept - Freihalten eines Korridors beidseitig der Aa zur Durchlüftung und Frischluftversorgung des Stadtkerns

Projekt: Städtebauliches Konzept - Blickachsen durch Gebäudeecken definieren

Städtebauliches Konzept - Blickachsen durch Gebäudeecken definieren

Projekt: Städtebauliches Konzept - Anhebung des Innenhofes, um Privatsphäre zu schaffen

Städtebauliches Konzept - Anhebung des Innenhofes, um Privatsphäre zu schaffen

Projekt: Städtebauliches Konzept - Neue Wegeführungen durch Gebäudekonstellation

Städtebauliches Konzept - Neue Wegeführungen durch Gebäudekonstellation

Projekt: Städtebauliches Konzept - Abschirmung von Verkehr und Umgebung

Städtebauliches Konzept - Abschirmung von Verkehr und Umgebung

Projekt: Schnitt-Innenhof

Schnitt-Innenhof

Projekt: Schnitt-Aapromenade

Schnitt-Aapromenade

Projekt: Detaillierte Fassadenschnitt mit Teilansicht

Detaillierte Fassadenschnitt mit Teilansicht

Projekt: Tiefgarage M. 1:500

Tiefgarage M. 1:500

Projekt: Erdgeschoss M. 1:200

Erdgeschoss M. 1:200

Projekt: Regelgeschoss M. 1:500

Regelgeschoss M. 1:500

Flexible Backsteinarchitektur in Münster

Philipp Kortüm | Maximilian Timmermann

Am Rande der Münsteraner Altstadt soll ein Gebäudekomplex entstehen, der durch eine freie Grundrissgestaltung eine Funktionsmischung zulässt. Der Baukörper steht selbstbewusst entlang des Stadtgrabens, fügt sich durch das Material der Umgebung und wirkt durch die Konstruktion filigran und modern.

Am Rande der Münsteraner Altstadt auf dem Gelände der früheren Georgskommende soll ein Gebäude entstehen, das durch eine freie Grundrissgestaltung eine Funktionsmischung zulässt. Unser städtebauliches Konzept sieht drei Gebäude vor, die sich gegenseitig ergänzen und Blicke lenken bzw. brechen. Der Hauptbaukörper in L-Form fügt sich in die Umgebungsbebauung entlang der Straßen „Am Stadtgraben“ und „Georgskommende“ ergänzend ein, lenkt somit ruhig den Blick entlang der Straßen und gibt den bestehenden Gebäuden ein Gegenüber. Die zwei ergänzenden Baukörper richten sich nach der Baugrenze an der Uferpromenade der „Münsterschen Aa“, wobei sich ein Innenhof, ein Vorplatz und ein Durchgang zur Uferpromenade formen. Die Gebäudekonstellation brechen die Sichtachsen so, dass der Innenhof geschützt ist und somit Privatsphäre erzeugt. Dies wird verstärkt durch ein leicht angehobenes Level, das durch Rampen eine barrierefreie Erschließung des Gebäudes gewährleistet. Der Gebäudeaufbau wird durch den Gedanken bestimmt eine möglichst vielseitige und lange Nutzung zu ermöglichen. Deswegen haben wir uns für eine belastbare Gebäudetypologie entschieden, die eine freie Grundrissgestaltung durch fünf innenliegende Versorgungs- und Erschließungskerne und eine optimale Gebäudetiefe für natürliche Belichtung erreicht. Der Hauptbaukörper bietet zum „Stadtgraben“ hin eine bodengleiche Ebene, um dort Platz für kleine Geschäfte und Dienstleister zu schaffen, die so besser die Laufkundschaft erreichen. Durch große Portale mit kleiner Treppe wird eine repräsentative Wirkung der Eingänge erreicht, die in durchstechende Gänge mit Anbindung an die Erschließungskerne führen. Auf der anderen Seite der Gänge befinden sich bodengleiche Eingänge vom Innenhof zur barrierefreien Erschließung. Von der Seite der Georgskommende lässt sich durch eine, in die Gebäudetiefe integrierte, Rampe die Tiefgarage erschließen. Die Raumkonstellationen für die Wohnnutzung gliedern sich in 2-, 3- und 4-Spanner um den Erschließungskern herum, wodurch Wohnungsgrößen zwischen 60 qm und 177 qm ermöglicht werden. Küchen und Badbereiche schließen entweder direkt oder durch eine orthogonale Wand an den Versorgungskern an. Für die Büronutzung gilt das Gleiche, wobei das Platzangebot gerade von Großraumbüros optimal ausgenutzt werden kann. Als strukturgebendes Element fungiert in diesem Fall die Fassade. Damit der Innenraum sich möglichst flexibel gestalten lässt, haben wir einen untypischen skelettartigen Aufbau entwickelt. Die Fassade wurde durch die klassischen Elemente der Lisenen und Gesimse gerastert. Dabei laufen die Lisenen als 4-schichtige vertikale Läuferschicht durch, um der Fassade eine vertikale Richtung zu geben. Die Gesimse folgen dem gleichen Aufbau, werden jedoch durch die Lisenen durchbrochen. Innerhalb dieses Rasters folgt, sowohl horizontal, als auch vertikal eine Rollschicht, die sich wie ein Rahmen um die eigentliche Fensteröffnung legt. Durch ein Relief von 2cm werden diese von dem Raster getrennt.

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