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Forum der Kulturen Istanbul © Talip Ekizoglu

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Christlicher Gebetsraum © Talip Ekizoglu

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Jüdischer Gebetsraum © Talip Ekizoglu

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Muslimischer Gebetsraum © Talip Ekizoglu

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Forum der Kulturen © Talip Ekizoglu

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Modellfoto © Talip Ekizoglu

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Modellfoto © Talip Ekizoglu

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Modellfoto © Talip Ekizoglu

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Modellfoto © Talip Ekizoglu

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Modellfoto © Talip Ekizoglu

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Modellfoto © Talip Ekizoglu

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Modellfoto © Talip Ekizoglu

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Titelblatt © Talip Ekizoglu

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Schwarzplan © Talip Ekizoglu

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Lageplan © Talip Ekizoglu

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Grundriss EG © Talip Ekizoglu

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Grundriss OG © Talip Ekizoglu

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Axonometrie © Talip Ekizoglu

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Ansicht Schnitt © Talip Ekizoglu

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Ansicht Schnitt © Talip Ekizoglu

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Ansicht Schnitt © Talip Ekizoglu

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Konzeptplan © Talip Ekizoglu

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Detailschnitt © Talip Ekizoglu

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Ansicht © Talip Ekizoglu

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Muslimischer Gebetsraum © Talip Ekizoglu

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Jüdischer Gebetsraum © Talip Ekizoglu

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Christlicher Gebetsraum © Talip Ekizoglu

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Forum der Kulturen © Talip Ekizoglu

Forum der Kulturen Istanbul

Talip Ekizoglu

Das “Forum der Kulturen“ soll im Geiste des Stammvaters der drei großen Weltreligionen Abraham (=Vater vieler Völker) ein gemeinsames Institut für das Christentum, den Islam und das Judentum schaffen, welches neben Räumen zur Ausübung des Glaubens, auch Räume der Bildung und Forschung anbietet.

Istanbul ist eine Metropole, welche wie keine andere durch unterschiedlichste Kulturen und Religionen geprägt wurde. Einzigartig ist ihre geographische Lage, die einzige Stadt der Welt, welche sich von Europa bis nach Asien erstreckt. Ein Ort, an dem der Orient auf den Okzident trifft, an dem ethnische und kulturelle Grenzen verschwimmen. Noch heute sind die Spuren vergangener Kulturen und Weltreligionen in Istanbul zu erkennen. Auch heute noch leben in der Stadt Türken, Kurden, Armenier, Alewiten, Juden, Christen und Muslime friedlich zusammen.

Allerdings ist in den vergangen Jahren eine zunehmende Islamisierung des Staates Türkei festzustellen, was zu zunehmenden Konflikten zwischen Minderheiten und der Regierung führt. Auch innerhalb der Bevölkerung werden dadurch Ängste geschürt. Daher ist es von besonderer Wichtigkeit, einen Ort des kulturellen und religiösen Austausches zu schaffen, welcher sowohl auf die gemeinsame Vergangenheit, als auch auf die gemeinsame Zukunft hinweist. Ein Ort, an dem Ängste abgebaut werden können. Aus diesem Grund soll auf der historischen Halbinsel, dem goldenen Horn, an der Grenze zwischen dem europäisch geprägten Stadtteil Beyoglu im Norden und dem historischen Stadtteil Sultanahmet im Süden, das “Forum der Kulturen“ entstehen.

Das “Forum der Kulturen“ soll im Geiste des Stammvaters der drei großen Weltreligionen Abraham (=Vater vieler Völker) ein gemeinsames Institut für das Christentum, den Islam und das Judentum schaffen, welches neben Räumen zur Ausübung des Glaubens, auch Räume der Bildung und Forschung anbietet. Damit treffen im Forum der Kulturen die weltlich, rationale Wissenschaft (säkular) auf die sinnlich, transzendente Religion (sakral). Dadurch entsteht ein Spannungsverhältnis der beiden Bereiche. Der Reichtum der heutigen Zivilisation liegt in ihrer kulturellen und religiösen Vielfalt. Das „Forum der Kulturen“ soll im Gegensatz zum Konzept der multireligiösen Räume keine Vereinheitlichung der unterschiedlichen Kulturen und Religionen schaffen, sondern im Gegenteil über das Aufzeigen der Unterschiede und der Vielfalt, Ängste abbauen und den Dialog anregen.

Der architektonische Entwurf geht zunächst von einem monolithischen Volumen aus. Das massive Volumen steht für die Dauerhaftigkeit und nimmt die Architektursprache Istanbuls auf. Gleichzeitig ist der Monolith als Reaktion auf die Dynamik des Ortes zu verstehen. Dieser Dynamik hält die Masse stand und zeigt gleichzeitig Präsens. Die Zeichenhaftigkeit des Körpers ist von äußerster Wichtigkeit, da das Grundstück von beiden Uferkanten deutlich zu sehen ist. Der Entwurf nimmt die Gegensätze des Ortes auf und transformiert sie in die Architektur. Von außen einig, aus einem “Stein“, im Inneren vielfältig. Hier wird das Gebäude ein Monument, eine Landmarke und sozialer Treffpunkt zugleich. Dem Prinzip der Kontraste folgend, wird die äußere Massivität des Gebäudes innen gebrochen. Der Dynamik des Ortes wird insofern nachgegeben, dass ein Durchströmen des Forums möglich wird.

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