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Grenzraum © Barbara Herschel

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Modellfoto 1 © Barbara Herschel

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Modellfoto 2 © Barbara Herschel

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Grenzraum Pläne © Barbara Herschel

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Grenzraum Pläne © Barbara Herschel

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Grenzraum Pläne © Barbara Herschel

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Grenzraum Pläne © Barbara Herschel

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Grenzraum Pläne © Barbara Herschel

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Grenzraum Pläne © Barbara Herschel

Grenzraum

Barbara Herschel

Als Zwischenraum. Ein fortlaufender Prozess zweier Stadien. Orientieren und Überschreiten. Anschließend das Neuorientieren. Input, Austausch, Reflektion.

 

Grenzraum

Die Park- und Wasserlandschaften des Havellandes sind Zentrum dieses Entwurfes. Charakter dieser Szenerie sind bewusst inszenierte Blickbeziehungen und Gegenüberstellungen oftmals ungenutzter Backsteinarchitekturen, die im Kontext zur politischen Vergangenheit zu sehen sind. Die Havel trennte Westberlin und Potsdam, die Fragestellung des Grenzraumes ist in vieler Hinsicht erfahrbar. Um sich in diesen Rahmen einzufügen, versucht sich unserer Entwurf mit einer anderen Perspektive der Thematik Grenz- und Zwischenraum anzunehmen. Im Bezug auf innere Grenzüberwindungen und inneres Wachstum wird klar, dass Zwischenraum hier als fortlaufender Prozess zweier Stadien gesehen werden kann. Dem des Orientierens und dem des Überschreitens, anschließend des Neuorientierens. Input, Austausch, Reflektion.

Der Entwurf ist in ebendieser linearen Streifenfolge formuliert. So ist ein Baukörper als Ausstellungsbereich gedacht, der gegenüberliegende gibt Raum zu Reflektion und Meditation in frei zugänglichen Denk- und Schutzräumen. Stränge der Überschreitung öffnen Wege und Ziele, die einen dynamischen Charakter haben. Lichteinfall, Menschen, Glasscheiben und Glastüren sind Elemente dessen. Der Ausstellungsbereich folgt einem klaren Rundweg, das Gegenüber schafft durch bewusste Entscheidungsmöglichkeiten im Weg Entschleunigung. Mit den Eigenheiten im Verhältnis, beziehungsweise der Vermischung von Außen- und Innenraum werden in beiden Bereichen differenzierte Naturbezüge genutzt, etwa in Form von Glasgalerien bei den Ausstellungen und Wasserräumen und gezielten Öffnungen im Pendant.

Die Wahl des Materials Backstein folgt aus der Thematik des Übergangs. Der Backstein bietet vielfältige Möglichkeiten die Orientierung sowohl in den Innen- als auch Außenräumen vom Raum auch in der Fläche spürbar zu gestalten. Die unterschiedlichen Verbände deuten jeweils auf spezifische Raumqualitäten hin und leiten so den wahrnehmenden Besucher bewusst durch den Entwurf.

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