Projekt: Außenperspektive

Außenperspektive

Projekt: Bildung eines neuen städtebaulichen Ensemble

Bildung eines neuen städtebaulichen Ensemble

Projekt: Weiterführung der Spreepromenade

Weiterführung der Spreepromenade

Projekt: Aufnahme der Straßenachse

Aufnahme der Straßenachse

Projekt: Lichthof

Lichthof

Projekt: Innenraum Werkstatt

Innenraum Werkstatt

Projekt: Fassade mit Ladeneinheiten

Fassade mit Ladeneinheiten

Projekt: Ausschnitt Fassade Werkstatt

Ausschnitt Fassade Werkstatt

Projekt: Ausschnitt Fassade Hochhaus

Ausschnitt Fassade Hochhaus

Projekt: Schwarzplan

Schwarzplan

Projekt: Lageplan

Lageplan

Projekt: Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Erdgeschoss

Projekt: Grundriss 2.Obergeschoss

Grundriss 2.Obergeschoss

Projekt: Längsschnitt

Längsschnitt

Projekt: Querschnitte

Querschnitte

Projekt: Ansicht Süd

Ansicht Süd

Projekt: Ansicht West

Ansicht West

Projekt: Ansicht Nord

Ansicht Nord

Helmut - Haus des Handwerks

Henriette Lutz

Das Haus des Handwerks ist ein zentraler Ort zur Ausbildung und Ausübung von Handwerksberufen. Die Verknüpfung von Ausbildungsstätten, Arbeitsbereichen und Verkaufsräumen bildet ein übergeordnetes öffentliches Zentrum für das Handwerk.

Es wird ein schlankes Volumen ausgebildet, was zusammen mit dem Viadukt einen Platz aufspannt, der durch seine Geometrie auch als Weiterführung der Spreepromenade wahrgenommen wird. Um den Bögen des Viaduktes ein adäquates Gegenüber zu geben und um einen starken städtischen Platz auszuformulieren habe ich bei meinem Entwurf das Stilmittel der Kolonnaden eingeführt. Um die Kreuzung Alexanderstraße/Holzmarktstraße klarer zu definieren, habe ich mich dazu entschieden, dass mein Gebäude den Straßenverlauf aufnimmt und somit eine deutliche Kante bildet.
Mit dem neu geplanten Gebäudekomplex von Kühn Malvezzi entsteht ein neues städtebauliches Ensemble mit zwei Hochpunkten. Das Gründerhaus wird in eine neue Blockrandbebauung eingebettet, die ebenfalls die Spreepromenade fortsetzt. Die umlaufenden Kolonnaden markieren nochmals deutlich den Haupteingang des Haus des Handwerks und leiten zudem von der Straßenkreuzung in den neuen städtischen Platz ein. An erste Stelle standen für mich sehr helle lichtdurchflutete Bereiche die das Tageslicht tieft in das Gebäudeinnere bringen. Dies gelingt mir durch trichterförmige Schnittfiguren mit einem Oberlicht und zurückspringenden Galerien. Diese lassen ein Maximum an Blickbeziehungen und Kommunikation zu und wirken dem recht anonymen Arbeiten in einzelnen Werkstätten entgegen.

Bei der Fassade habe ich mich für eine städtische und recht traditionelle Fassadengliederung entschieden, die dennoch der Funktion eines Werkstattgebäudes gerecht wird. Die Wahl zu einer Klinkerfassade, rührt zum einen aus der Berliner Bautradition in der Ziegel immer eine sehr große Rolle gespielt hat. Zum anderen ist es ein Material, das sich gut mit der Tradition des Handwerks und dem handwerklichen Arbeiten in Verbindung bringen lässt und so geht mein Gebäude auch bezgl. der Materialität einen Dialog mit dem gegenüberliegenden S-Bahn Viadukt ein welches ebenfalls aus Ziegel errichtet wurde. Die dunkelgraue Farbe des Klinkers gibt dem Gebäude noch eine zusätzliche städtebauliche Präsenz. Es dominieren vertikal durchlaufende Lisenen, die sich nach oben hin immer stärker verjüngen. Das vertikale Element war besonders wichtig um den Turm mit dem Riegel optisch verschmelzen zulassen. Die Fensteraufteilung hat im Turm die gleiche Proportion wie im Riegel nur das die geschlossenen Elemente im Riegel aus einem dunkelgrau eloxiertem Aluminum sind, welche als schmale Öffnungsflügel funktionieren. In den Ansichten kann man auch nochmals sehr gut die Höhenentwicklung der einzelnen Geschosse ablesen, wie die doppelgeschossigen Arkaden beim Haupteingang, ein leicht überhöhtes Sockelgeschoss, hohe Werkstattgeschosse, niedrigere Bürogeschossen und einem stark überhöhten Abschluss als Konferenzbereich.

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