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Hauptansicht der zwei Klassenzimmer mit überdachtem Freibereich, von Westen gesehen © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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Ansicht des Bogengangs, von Osten gesehen © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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überdachter Pausen- und Spielbereich © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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Klassenraum nach Fertigstellung und vor Einzug der SchülerInnen © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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Detail der Stahl-­‐/Glasfassade zwischen Klassenraum und Bogengang © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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Ansicht von den umgebenen Klassenräumen, von Norden gesehen © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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Unterricht in den fertiggestellten Klassenräumen © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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Unterricht in den fertiggestellten Klassenräumen © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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Team der Arbeiter © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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Grundriss 1:100 © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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Querschnitt 1:100 © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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Queransicht 1:100 © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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Längsansichten 1:100 © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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Detailschnitt 1:20 © Kristina Egbers / Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Initiative Rising Star - Schulgebäude für Hopley

Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Ingenieure ohne Grenzen e.V. unterstützt die Rising Star Schule in Harare mit dem Bau einer neuen Schule. Die ersten zwei Klassenräume sind in 6 Monaten gebaut worden. Alte Bauprinzipien, verwandelt in zeitgenössische Architektur, machen die Schule einzigartig und identitätsstiftend für die Umgebung.

 

Der Bezirk Hopley, in Zimbabwes Hauptstadt Harare, ist im Jahr 2005 durch eine politisch motivierte Umsiedlung entstanden. Bisher ist keine Infrastruktur vonseiten der Regierung bereitgestellt worden. Die Rising Star Schule (RSS) ist durch Einwohnerinitiative gegründet worden. Ingenieure ohne Grenzen e.V. (IoG), unterstützt die RSS nun mit dem Bau von Schulgebäuden. Die ersten beiden Klassenräume und ein überdachter Außenbereich sind innerhalb von 6 Monaten manuell in enger Zusammenarbeit zwischen den Arbeitern der Umgebung und IoG gebaut worden. Die komplette Schule mit 14 Klassenräumen, angeordnet um einen zentralen Innenhof, soll in den nächsten Jahren fertig gestellt werden.

Rundbögen als architektonisches Gestaltungselement stellen die Rising Star Schule als wichtige Institution in einem Gebiet dar, in dem das Leben der Einwohner auf Einfachheit beruht. Die Verwendung einfacher, lokal verfügbarer Materialien führt zu einer hohen Akzeptanz durch die zukünftigen Nutzer. Lehmziegel sind das Hauptbaumaterial in dieser Region. Deshalb weiß jeder der Arbeiter mit Ziegeln zu bauen. Das Bausystem besteht aus 10 35cm starken Wandscheiben mit zwei Rundbögen. Große Bögen überspannen die Klassenzimmer, kleine Bögen überdachen einen außenliegenden Gang. Die Klassenräume sind von dem vor Sonne und Regen geschützten Bogengang durch eine Stahl-Glasfassade getrennt.

Zur Außenseite schützt eine massive Mauerwerkswand. Die Öffnungen in Fassade und Außenwand sorgen für natürliche Querlüftung. Ein doppeltes Dach schafft ein angenehmes Klima in den Klassenräumen. Die Ebene zwischen Decke und Dach ermöglicht eine natürliche Belüftung. Die durch das Dach eintretende Sonnenstrahlung wird durch die durchströmende Luft direkt nach außen geführt. Notwendige Details für das natürliche Lüftungssystem sind in die Architektur eingearbeitet. Ein weiterer Hauptaspekt während des Baus ist die Unterstützung lokaler Geschäfte und Arbeiter.

Alle Arbeiter kommen aus der unmittelbaren Umgebung der Schule. IoG schafft Arbeitsplätze in einer Nachbarschaft, in der viele Menschen kein Geld verdienen. Die Identifikation mit dem Gebäude soll gestärkt werden, um zukünftige Instandhaltungsmaßnahmen zu gewährleisten. Aufgrund der Erfahrung des Vorarbeiters ist es möglich, mit einer hohen Anzahl junger, ungelernter Arbeiter zu arbeiten und ihnen die Möglichkeit zu bieten, das Bauen zu erlernen. Da Verständnis und Vertrauen in die Arbeit der Kollegen ständig wachsen, arbeitet jeder Arbeiter sehr selbstständig.

Durch die räumliche Nähe zwischen Baustelle und bestehender Schule ist ein aktiver Austausch möglich und das Interesse an einer erfolgreichen Zusammenarbeit ist hoch. Der Entwurf dieser Schulgebäude ist im Sommer 2013 als Diplomarbeit im Fachbereich Architektur von Kristina Egbers an der Universität Stuttgart bei Prof. Arno Lederer (Institut für öffentliche Bauten und Entwerfen) und Dr. Nina Gribat (Städtebau-Institut, Lehrstuhl Internationaler Städtebau) entstanden.

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