Projekt:

Kirchenraum © Florian Langer

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Kirchhof, Blick auf die Gemeinschaftsküche und Mehrzweckraum © Florian Langer

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Kirchhof, Durchquerung (atmosphärische Verbindung zum rückwärtigen Wohngebiet) © Florian Langer

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Kirke, Kirchenvorplatz © Florian Langer

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Freitreppe, Eingang Kapelle (rückwärtiger Zugang Gemeindezentrum) © Florian Langer

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Umgebungsmodell © Florian Langer

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Umgebungsmodell 2 © Florian Langer

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Gebäudemodell 1 © Florian Langer

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Gebäudemodell 2 © Florian Langer

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Gebäudemodell 3 © Florian Langer

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Gebäudemodell 4 © Florian Langer

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Gebäudemodell 5 © Florian Langer

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Lageplan 1:500 © Florian Langer

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Sockelgeschoss (Ebene 1) 1:500 © Florian Langer

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Kirchhofgeschoss (Ebene 2) 1:500 © Florian Langer

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Obergeschoss (Ebene 3) 1:500 © Florian Langer

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Dachaufsicht 1:500 © Florian Langer

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Schnitt AA 1:500 © Florian Langer

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Schnitt BB 1:500 © Florian Langer

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Schnitt CC 1:500 © Florian Langer

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Schnitt DD 1:500 © Florian Langer

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Ansicht 1:500 © Florian Langer

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Ausgangslage, Piktogramme © Florian Langer

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Konzept, Piktogramme © Florian Langer

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Konstruktiver Schnitt 1, 1:50 © Florian Langer

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Konstruktiver Schnitt 2, 1:50 © Florian Langer

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Schwarzplan © Florian Langer

KIRKE, neue Kirche Ulstein

Florian Langer

Ulstein hat sich in den letzten Jahren zu einer Boomtown entwickelt.Die Notwendigkeit infrastruktureller Einrichtungen ist stark gestiegen.Auch die Kirche klagt über Platzprobleme.Unter Einbezug der alten Kirche sieht die Gemeinde das Potenzial eine neue Kirche + Gemeindezentrum zu errichten.

 

Ulstein – eine Küstenstadt im Südwesten Norwegens hat sich in den letzten Jahren, dank schwerer maritimer Industrie, zu einer Boomtown entwickelt. Die Bedürfnisse an infrastrukturellen Einrichtungen sind auf Grund wachsender Anwohnerzahlen stark gestiegen. Auch die Kirchgemeinde, die ein fester Bestandteil des Alltags vieler Norweger ist, klagt über erhebliche Platzprobleme. Auf dem Grundstück der alten Kirche sieht die Gemeinde, unter Einbezug des bestehenden Kirchengebäudes, das Potenzial, eine neue Kirche mit angeschlossenem Gemeindezentrum zu errichten. Die Bestandskirche soll für besondere Anlässe in das Ensemble eingebunden werden. Die Ausgangssituation wird bestimmt durch ein Hanggrundstück mit einem Höhenunterschied von 10m, eine hölzerne Kirche auf einem steinernen Sockel und ein umfangreiches Raumprogramm das auf dem Grundstück untergebracht werden soll.

Grundgedanke des Entwurfs liegt in der Erweiterung und der Aktivierung des massiven Sockels. Dieser bildet das Podium für den geschützten Innenhof, der durch flankierende , massive Bauten gefasst wird. Im Ergebnis steht ein monolithisches Element, welches die Funktionen von Sockel, Stützwand, Kirche und Gemeindezentrum in sich vereint und gemeinsam mit der vorhandenen Kirche einen durchwegbaren, aber separierten Raum innerhalb der Stadt etabliert. Fassade I Materialität: Die Metaphorik für den Umgang mit der Topografie Norwegens und den damit verbundenen Ingenieurs- und Betonbauwerken ist in diesem Entwurf omnipräsent. Konzeptionell handelt es sich bei meinem Eingriff um eine Tiefbaumaßnahme. Dieser Umgang mit dem Gelände und der typischen Bauweise spiegelt sich auch in der Fassade wieder.

Um die Härte dieser Bauweise zu sensibilisieren und auf einen „Menschlichen“ Maßstab herunter zu brechen, wurde ein kleinformatiger Stein gewählt, der den Eindruck eines massiven, schweren Bauwerks vermittelt, bei Annäherung allerdings eine gewisse Kleinteiligkeit enthält. Durch Fassadeneinschnitte und flächenbündige Verglasungen, werden verschiedene räumliche Nutzungen hervorgehoben. Große vollständig zu öffnende Schiebeverglasungen, verbinden Innenraum und Hof und bieten die Möglichkeit, Gebäude und Kirchhof als Einheit zu nutzen. Auch das Thema der Abgrenzung und Durchwegung wird in der Fassade aufgegriffen. Die Fassade vermittelt größtenteils einen schweren, geschlossenen Eindruck, wird aber an ausgewählten Stellen fast unmerklich aufgebrochen. Die Klinker der Vorhangschale werden in einem auf gedoppeltem Blockverband vermauert, der in Teilbereichen des Gebäudes eine indirekte Beleuchtung über perforierte Ziegelwände ermöglicht.

Es werden Ziegel in zwei verschiedenen Tönungen verwendet. Vorgesehen sind Kohlebrandziegel der Firma Petersen Teil. Das Dach wird in den Bereichen des Gemeindezentrums extensiv begrünt. Im Bereich der Kirche werden Ziegel (Petersen Tegl DNF) verlegt, um den körperhaften Eindruck des Kirchenflügels zu stärken und die neue Kirche als Sonderkörper hervorzuheben.

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