Projekt: Projekt: Projekt: Projekt: Projekt: Projekt: Projekt: Projekt: Projekt: Projekt: Projekt: Projekt: Projekt: Projekt: Projekt: Projekt:

Kongresshotel Zürich

Katharina Kroth

Das Kongresshotel, nördlich des Zürcher Hauptbahnhofes stellt in der Kette verschiedener öffentlicher Bauten, wie dem Museum der Künste und diverser Hochschulen ein weiteres Glied dieser Bauten der Bildung dar und bildet als Großstruktur einen harmonischen und prominenten Abschluss des Quartiers.

Das sechzehngeschossige Gebäude wird durch eine über alle Geschosse gezogene gleichmäßige Pfeilerstruktur aus rotem Ziegel gegliedert. Die Deckenplatten, welche auf der gleichen Ebene wie die Pfeiler liegen, strukturieren das Gebäude in vertikaler Richtung und lassen durch unterschiedliche Geschosshöhen schon von Außen die verschiedenen Nutzungen im Innenraum erahnen. Diese formelle Strenge fasst das Gebäude in einer Einheit zusammen. Sowohl im Erdgeschoss, an der belebten Limmatstraße und am Vorplatz des Hauses, als auch in den beiden Kongressgeschossen im ersten und zweiten Obergeschoss und den Hotelzimmergeschossen, befinden sich umlaufende Loggien. Sie geben der Fassade Tiefe und den Gästen im Innenraum die Möglichkeit durch die raumhohen Fenster ins Freie hinaus zutreten. Durch das kleine Format des Ziegelsteines und der Tiefenentwicklung in der Fassade, erhält das Gebäude, trotz seiner Größe eine humane Maßstäblichkeit. Hinter den großen Verglasungen und Loggien im Sockelbereich sind die öffentlichen Nutzungen des Hotels angeordnet. Der sonnige Vorplatz ist durch die Terrasse eines Cafés, einen Laden und das Restaurant des Hotels belebt. Am Schnittpunkt beider Gebäudeteile, wo die Scheibe in den Sockel stößt, befindet sich einer der beiden Eingänge in das Haus. Tageslicht fällt in die große Hotelhalle, die sich hinter dem Eingang öffnet. Von gemauerten Pfeilern gesäumt bildet das viergeschossige Foyer den Ort der Ankunft, des Verweilens und des Flanierens. Im fünften Geschoss, der ersten Hotelzimmeretage, führen die Pfeiler an der östlichen Seite des Hofes aus dem Foyer hinaus, bis in die letzte Etage des Hauses. Der Hof verknüpft auf diese Weise visuell den stehenden und den liegenden Körper miteinander. An den Hof angeschlossen befinden sich die Rezeption, ein Tabakladen, das Café und das straßenseitige Eingangsfoyer, wo der Concierge die mit dem Taxi oder Auto angereisten Gäste empfängt. Die, an der nördlichen Längsseite des Hofes angeordnete Treppe führt den Gast in das erste Saalgeschoss. Zu seiner Rechten erreicht der Gast hier den großen Saal. Allseitig von einer doppelten Fensterreihe belichtet bietet er den Ausblick zum Fluss und zum Platzspitzpark. Der von den gemauerten Pfeilern gesäumte Umlauf des Hofes führt den Besucher weiter in verschiedene Kongresszimmer, Salons und einen Theatersaal mit Bühne. Im zweiten Saalgeschoss, welches durch eine separate Treppe erreicht wird, befinden sich weitere Sitzungszimmer und die Emporensäle der Säle. Zum Wohlbefinden der Gäste befinden sich im letzten Sockelgeschoss verschiedene Wellnessangebote welche um einen eigenen, nach oben offenen Hof angeordnet sind. Der Frühstückssaal liegt in prominenter Lage an der südlichen Spitze der Scheibe. Die Hotelzimmer werden ab der 4. Etage durch einen zweihüftigen Korridor erschlossen. Die Längsseiten beherbergen Einzel- und Doppelzimmer, an den Kopfseiten sind Suiten untergebracht. Ein umlaufender Loggiagang bietet jedem Zimmer einen Austritt ins Freie.

Poste Deinen Kommentar zu diesem Projekt!

Teilen Deine Gedanken zu diesem Projekt und hinterlasse ein persönliches Feedback. Fülle dazu einfach die nachfolgenden Felder aus und bestätige Dein Posting durch Klick auf den Link in der Bestätigungs-Mail.

Ich möcht den Backstein-Newsletter abonnieren.

Hiermit stimme ich den Nutzungsbedingungen zu.*

*Pflichtfelder