Projekt: Entwurfsmodell

Entwurfsmodell

Projekt: Fassadenmodell I

Fassadenmodell I

Projekt: Fassadenmodell II

Fassadenmodell II

Projekt: Materialität

Materialität

Projekt: Rendering

Rendering

Projekt: Ansicht Nordost - 1:100

Ansicht Nordost - 1:100

Projekt: Ansicht Nordwest - 1:100

Ansicht Nordwest - 1:100

Projekt: Ansicht Südost - 1:100

Ansicht Südost - 1:100

Projekt: Ansicht Südwest - 1:100

Ansicht Südwest - 1:100

Projekt: Lageplan - 1:500

Lageplan - 1:500

Projekt: Grundriss EG - 1:100

Grundriss EG - 1:100

Projekt: Regelgeschoss I - 1:100

Regelgeschoss I - 1:100

Projekt: Regelgeschoss II - 1:100

Regelgeschoss II - 1:100

Projekt: Regelgeschoss III - 1:100

Regelgeschoss III - 1:100

Projekt: Regelgeschoss IV - 1:100

Regelgeschoss IV - 1:100

Projekt: Grundriss DG - 1:100

Grundriss DG - 1:100

Projekt: Grundriss UG - 1:100

Grundriss UG - 1:100

Projekt: Längsschnitt - 1:100

Längsschnitt - 1:100

Projekt: Querschnitt - 1:100

Querschnitt - 1:100

Projekt: Fassadenschnitt - 1:20

Fassadenschnitt - 1:20

Kontorhaus am Alsterfleet

Julia Petersamer

Der Entwurf einer zeitgemäßen Variante des Kontorhauses, in der unterschiedliche Mieter von einer gemeinsamen Adresse und Infrastruktur profitieren, ist Thema der Bachelorarbeit Kontorhaus am Alsterfleet. Sowohl die Fassadengestaltung als auch das Innere des Büro- und Geschäftshauses werden neu interpretiert.

Der Entwurf einer zeitgemäßen Variante des Kontorhauses, in der unterschiedliche Mieter von einer gemeinsamen Adresse und Infrastruktur profitieren, ist Thema der Bachelorarbeit Kontorhaus am Alsterfleet. Sowohl die Fassadengestaltung als auch das Innere des Büro- und Geschäftshauses werden neu interpretiert. Wichtige Merkmale sind dabei ein gemeinsamer, ansprechender Empfangsbereich mit Aufzugslobby und eine veränderbare Grundrissstruktur. Zu den Büro- und Konferenzbereichen sind Flächen für Gewerbe und Gastronomie vorgesehen. Das exponierte, allseitig von Verkehr umschlossene Grundstück ist weithin sichtbar und ein idealer Ausgangspunkt für den Entwurf eines repräsentativen Gebäudes, bei dessen Planung der Fassadengestaltung eine Schlüsselrolle zukommen sollte.

Das Kontorhaus am Alsterfleet zeichnet sich durch seinen massiven Charakter aus. Es befindet sich auf einem Grundstück am westlichen Ende der Hamburger Altstadt zwischen Alsterfleet und Rödingsmarkt und wird von Heiligengeistbrücke, Graskeller und Haltestelle Rödingsmarkt der Hochbahn umrahmt. In der Hamburger Altstadt, sowie im angrenzenden Stadtteil Neustadt befinden sich überwiegend Büro- und Verwaltungsgebäude, hochwertige Einzelhandelsgeschäfte, sowie viele Kontorhäuser des frühen 20. Jahrhunderts, an welche sich der Entwurf anlehnt und die die Stadt weit über die Stadtteilgrenze hinaus prägen.

Durch seine massive Fassadenanmutung und die einfache, klare Form erzeugt das geplante Bürogebäude trotz seiner relativ geringen Höhe von 27,75m eine glaubwürdige Wirkung. So gelingt es ihm nicht nur sich an der Kreuzung Graskeller/Rödingsmarkt gegenüber den historischen Gebäuden des 19. Jahrhunderts und den neueren des 20. Jahrhunderts zu behaupten, sondern auch sich in dieses Ensemble einzufügen. Die Kombination von horizontalen Betonelementen und grauem Klinker im Blockverband ermöglicht die nötige Homogenität in der Materialität und setzt gleichzeitig eine ausdrucksstarke Gliederung der Fassade um. Die horizontale Gliederung interpretiert Elemente aus der benachbarten Bebauung neu, sorgt für die Belebung des massiven Körpers und unterstreicht dessen Charakter ebenso wie das gleichmäßige Fassadenraster. Ein zweischaliges Mauerwerk mit Kerndämmung und 24cm dicker Klinkerschicht ermöglicht tiefe Laibungen zur Unterstützung der massiven Erscheinung. Das Raster der Fassade zieht sich gleichmäßig über den keilförmigen Baukörper, gliedert so die Büroflächen in den Obergeschossen und wird nur im Erdgeschoss durch größere Öffnungen aufgelockert, um die Zugänge ins Gebäude zu zeigen.

Der Haupteingang befindet sich auf der südwestlichen Seite gegenüber dem historischen Gebäude der Oberfinanzdirektion und hebt sich von den anderen Zugängen durch einen tieferen Einschnitt, parallel zur nordöstlichen Fassade, in der Gebäudemasse ab. Der durch die Gebäudeform entstandene Platz vor der Heiligengeistbrücke soll durch Ausschluss des normalen Verkehrs der neue Eingang zur Fußgängerzone auf der gegenüberliegenden Fleetseite werden. Die Erreichbarkeit des Kontorhauses bleibt über die Hochbahnhaltestelle Rödingsmarkt und die angrenzenden Straßen erhalten, wobei Anlieferungen über die nordöstliche Seite vom Graskeller aus erfolgen. Sowohl die Geschäfte als auch die Gastronomie im Erdgeschoss des Kontorhauses würden von dieser neuen Situation profitieren. Denn durch die direkte Lage an der Alster lädt vor allem der gastronomische Bereich mit einer Terrasse am Wasser zum Verweilen ein.
Über dem Erdgeschoss befinden sich die vier Bürogeschosse. Alle Geschosse sind flexibel einteilbar und auf die individuellen Anforderungen der Nutzer anpassbar. Ein dienender Strang, parallel zur nordöstlichen Fassade liegend, nimmt alle wichtigen Funktionen auf und teilt die Grundrisse in zwei Brandabschnitte. Die nordöstlichen Flächen bieten sich für konzentriertes Arbeiten in Zellenbüros an. Die Raumtiefe von 7m würde aber auch Gruppenbüros zulassen. An der südwestlichen Fassade erlauben großzügige Raumtiefen sowohl Zellen, als auch Gruppen- oder Kombibüros. Die Flächen an der südöstlichen Gebäudeseite zum Rödingsmarkt bieten sich aufgrund ihrer Lage als Chefbüros oder Besprechungsräume an.

Die 1,5-fache Geschosshöhe von Erd- und Dachgeschoss sorgt für das nötige Gleichgewicht in der Fassadengestaltung und deutet die unterschiedlichen Nutzungen innerhalb des Gebäudes an. Im Dachgeschoss des Gebäudes befindet sich der Konferenzbereich mit mehreren Besprechungsräumen und einem unterteilbaren Saal für größere Veranstaltungen mit Lobby und Cateringküche.

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