Projekt: Perspektive Graskeller

Perspektive Graskeller

Projekt: Modellfotos Innen/Aussen

Modellfotos Innen/Aussen

Projekt: Lageplan Hamburg Kreuzung Graskeller/Rödingsmarkt
Erläuterungstext

Lageplan Hamburg Kreuzung Graskeller/Rödingsmarkt Erläuterungstext

Projekt: Kellergeschoss M1:100

Kellergeschoss M1:100

Projekt: Erdgeschoss M1:100

Erdgeschoss M1:100

Projekt: 1. Obergeschoss M1:100

1. Obergeschoss M1:100

Projekt: 2. Obergeschoss M1:100

2. Obergeschoss M1:100

Projekt: Regelgeschoss M1:100

Regelgeschoss M1:100

Projekt: Belleetage M1:100

Belleetage M1:100

Projekt: Ansicht Fleet M1:100

Ansicht Fleet M1:100

Projekt: Ansicht Graskeller M1:100

Ansicht Graskeller M1:100

Projekt: Ansicht Heiligengeistbrücke M1:100

Ansicht Heiligengeistbrücke M1:100

Projekt: Ansicht Rödingsmarkt M1:100

Ansicht Rödingsmarkt M1:100

Projekt: Schnitt A-A M1:100

Schnitt A-A M1:100

Projekt: Schnitt B-B M1:100

Schnitt B-B M1:100

Projekt: Fassadendetail Ausschnitt M1:20

Fassadendetail Ausschnitt M1:20

Kontorhaus am Rödingsmarkt

Till Griesemann

Der Bachelorentwurf der TU Braunschweig am Institut für Baukonstruktion (Prof. Kaag) des Sommersemesters 2013 bestand darin, ein Kontorhaus am Alsterfleet in Hamburg zu entwerfen. Das Kontorhaus zeichnet sich durch seinen skulpturalen, dem Wasser zugewandten Baukörper aus. Kontorhaustypisch ist neben dem Fassadenmaterial Backstein, die mögliche Teilung jeden Bürogeschosses in bis zu vier vermietbare Einheiten - dies wird durch den innenliegenden Erschließungskern ermöglicht. Die Fassade aus Verblendmauerwerkfertigteilen soll sich mit ihrem weiß grau-buntem Klinker von der restlichen Fleetbebauung dezent abheben.

Ort
Das Grundstück des Kontorhauses befindet sich direkt am Alsterfleet zwischen Heiligengeistbrücke und Graskeller. Neben der attraktiven Lage am Wasser profitiert der Ort auch von seiner zentralen Lage zwischen Neuem Wall und Mönkebergstraße beziehungsweise Großer Burstah als Verlängerung des Graskeller. Die umgebende Bebauung stammt aus unterschiedlichen Zeiten und gibt dem Ort seinen heterogenen Charakter.

Entwurf
Um die direkte Nähe zum Wasser optimal, sowohl für Passanten als auch für Besucher und Bürnutzer des Kontorhauses zu nutzen, knickt der Baukörper zum Fleet ab und erzeugt dadurch besonders auf der Seite des Graskeller einen größeren Bezug zu dem Wasserlauf und somit eine höhere Aufenthaltsqualität auf Platz- und Straßenseite. Den Büronutzern und Besuchern des Kontorhauses wird dadurch ein weiter Blick auf das Wasser ermöglicht. Das Gebäude wirkt vielfältig in den Stadtraum hinein, funktioniert dadurch als verbindendes Element zwischen Neuem Wall und Großem Burstah und bietet als Kontorhaus zusätzlich attraktive Restaurant- und Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Der zweigeschossigen Unterschnitt auf dieser Seite weist auf die besonderen Funktionen hin und soll diese als einladende Geste unterstützen. In Anlehnung an die Kontorhäuser der 20er Jahre und als Gegengewicht zu dem Unterschnitt auf der Seite des Graskeller springt das oberste Geschoss auf der Seite der Heiligengeistbrücke zurück und bildet ein Staffelgeschoss aus, dessen Terrasse einen weiten Ausblick Richtung Elbe bietet. Zusätzlich zu der abgeknickenden Fassade geben die Ausschnitte der Gebäudekubatur ihr markantes Erscheinungsbild.

Organisation
Der Haupteingang zum Kontorhaus befindet sich auf der ruhigen Seite des Grundstücks am Platz der Heiligengeistbrücke. Die Erschließung ist in einem riegelförmigen Kern im gebäudeinneren organisiert. Die kontorhaustypische Teilung von Geschossen in unterschiedliche Büroflächen wird mit Durchgängen im Riegel ermöglicht. So lassen sich die Regelgeschosse in jeweils bis zu vier unabhängige Büroflächen unterteilen. Die Flurzonen in jedem Bürogeschoss können als Pausenfläche mit Teeküche oder Besprechungsraum genutzt werden.

Fassade und Konstruktion
Mit der Fassade aus weiß grau-buntem Klinker setzt sich das Gebäude in seiner dezenten Farbigkeit von der direkten Bebauung ab, passt sich jedoch in Höhe, Gliederung und Geschossigkeit harmonisch in die Fleetbebauung Richtung Binnenalster an. Mit dem einheitlichen Fassadenraster erhält der solitäre Baukörper im Innern größtmögliche Flexibilität und kann somit auf sich verändernde Bedürfnisse der Nutzer mit geringem Aufwand angepasst werden. Die in der Außenfassade bündig sitzenden Fensterscheiben hüllen den Baukörper bewusst flächig ein und unterstützen damit seine Formsprache. Die messingfarbenen, bündig sitzenden Rahmen schaffen hierbei einen weichen Übergang zwischen hellem Mauerwerk und Fensterscheibe. Die dahinterliegenden raumhohen Fenster können durch die äußere Scheibe brüstungsfrei zur natürlichen Belüftung geöffnet werden. Im Erd- und Konferenzgeschoss im 1. OG ist die Fassade aufgelockert.Die tragende Fassade besteht aus BetonFertigteilen und wird mit Verblendmauerwerk Fertigteilen verkleidet. Die Lasten am Unterschnitt werden durch Wandscheiben im 2. OG von der oberen in die untere Tragschicht weitergeleitet.

Poste Deinen Kommentar zu diesem Projekt!

Teilen Deine Gedanken zu diesem Projekt und hinterlasse ein persönliches Feedback. Fülle dazu einfach die nachfolgenden Felder aus und bestätige Dein Posting durch Klick auf den Link in der Bestätigungs-Mail.

Ich möcht den Backstein-Newsletter abonnieren.

Hiermit stimme ich den Nutzungsbedingungen zu.*

*Pflichtfelder