Projekt: LICHTSTIMMUNG // INNENRAUM

LICHTSTIMMUNG // INNENRAUM

Projekt: PERLACHER FORST // LAGEPLAN

PERLACHER FORST // LAGEPLAN

Projekt: SCHNITTE // 1.200

SCHNITTE // 1.200

Projekt: ANSICHT SÜD // 1.200

ANSICHT SÜD // 1.200

Projekt: ANSICHT OST // 1.200

ANSICHT OST // 1.200

Projekt: PERSPEKTIVE //
AUSSENRAUM

PERSPEKTIVE // AUSSENRAUM

Projekt: IM DETAIL //
BEFESTIGUNG KETTEN
HÄNGEBRÜCKE
AUS LOCHBLECH
BEFESTIGUNG GELÄNDER

IM DETAIL // BEFESTIGUNG KETTEN HÄNGEBRÜCKE AUS LOCHBLECH BEFESTIGUNG GELÄNDER

Projekt: AXONOMETRIE //
KONSTRUKTION

AXONOMETRIE // KONSTRUKTION

Projekt: GRUNDRISSE//
2.OG
1.OG
EG
1.200

GRUNDRISSE// 2.OG 1.OG EG 1.200

MUR- eine Aussichtsplattform

Katharina Püschel

MUR-eine Aussichtsplattform befindet sich im Perlacher Forst,ein fiktiver Bauplatz, gewählt am Münchener Stadtrand. Dieser kennzeichnet sich durch ein stringentes Raster aus, das den Wald in Parzellen von 500 x 500 m gliedert. Der Turm nimmt diese Achsen auf und begleitet den Blick des Betrachters entlang des Weges. So ist auch die Bewegungsführung innerhalb der Mur geradlinig und der lange Weg, wie er im Perlacher Forst begangen wird, spürbar. Drei verschiedene Lichtsituationen, die die Atmosphäre im Wald auszeichnen, haben den Entwurf geprägt und sollen beim Begehen und Durchschreiten der Plattform nachempfunden werden.

Der fiktive Bauplatz der Aussichtsplattform befindet sich im Perlacher Forst, an Münchens Stadtrand. Dieser kennzeichnet sich durch ein stringentes Raster aus, das den Wald in Parzellen von 500 x 500 m gliedert. Durch diese Einteilung entsteht eine ungewöhnlich weitläufige,gerichtete Wahrnehmung des Waldes. Der Turm nimmt diese Achsen auf und begleitet den Blick des Betrachters entlang des Weges. So ist auch die Bewegungsführung innerhalb der "Mur" geradlinig und der lange Weg, wie er im Perlacher Forst begangen wird, spürbar. Verschiedene Lichtsituationen, die die Atmosphäre im Wald auszeichnen, haben den Entwurf geprägt.Drei verschiedenartige Lichtstimmungen wie das Licht im Rücken beim Betreten des Waldes, ein durch die Bäume gefiltertes Licht und das diffuse Licht das durch die Baumkronen auf den Waldboden fällt, sollten im Gebäude intensiv nachempfunden werden. Man betritt den Turm durch ein kleines Portal über dem sich ein Lichtschacht öffnet und bereits einen kleinen Blick auf den Himmel freigibt. Begibt man sich weiter in den Turm hinein, wird die ganze Höhe spürbar und man steigt über eine Himmelstreppe dem Licht entgegen. Kleine Öffnungen begleiten Den Weg hinauf und lassen ein diffuses Bild des Außenraums in den Innenraum strömen. Fast am Ende des Treppenlaufs schlüpft man unter einem Podest hindurch und erst hier gibt sich ein direkter Blick in den Wald frei. Man tritt nach Außen, um in einem von Ketten gerahmten Erker, die Unsicherheit und Höhe in den Bäumen wahrzunehmen. Wieder in die massive dunkle Mauer eintretend schreitet man dem Oberlicht weiter entgegen. Durch ein Loch tritt man auf eine leichte Konstruktion, nun aber über den Baumwipfeln, um anschließend wieder auf die Mauer zu treten und hier entlang zu spazieren. Der Turm ist in Ziegelbauweise ausgeführt. ein Ziegelraster im Maß von 30cm Länge (1 stein + 1/4 Stein) und 18 cm Höhe prägt die Wand und bezieht sich auf das Treppenmaß. Treppenstufen und Podeste sind Betonfertigteile in die bereits die Mauerwerksanker eingegossen werden. Die Stufen werden in die Lücken im Lochverband bis zur Mitte der Wand eingelegt und dienen der Queraussteifung.

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