Projekt: Außenperspektive, Blick vom Park auf das Quartierhaus

Außenperspektive, Blick vom Park auf das Quartierhaus

Projekt: Innenperspektive, Restaurantbereich im Erdgeschoss

Innenperspektive, Restaurantbereich im Erdgeschoss

Projekt: Dokumentation Quartierhaus Mitte

Dokumentation Quartierhaus Mitte

Quartierhaus Mitte

Pia Lickes

Auf dem Bremer Platz im Zentrum Münsters entsteht ein Quartierhaus, das dem gesamten Park, welcher in den letzten Jahren durch die Drogenszene stark in Verruf geraten ist, ein neues Gesicht schenkt. Die ungenutzte Grünfläche wird wieder einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Quartierhaus integriert sich auf der Nordseite des Parks als Stadtbaustein in den umgebenden Städtebau und öffnet sich Richtung Süden zum Park. Die Fassade besteht aus einem hellgrauen Ziegel, welcher sich an die Umgebungsbebauung anlehnt, aber eine neue, moderne Variante des klassischen roten Ziegel darstellt, weil er sich in Form und Farbgebung abhebt.

Auf dem Bremer Platz im Zentrum Münsters entsteht ein Quartierhaus, das dem gesamten Park, welcher in den letzten Jahren durch die Drogenszene stark in Verruf geraten ist, ein neues Gesicht schenkt. Die ungenutzte Grünfläche wird wieder einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Quartierhaus integriert sich auf der Nordseite des Parks als Stadtbaustein in den umgebenden Städtebau und öffnet sich Richtung Süden zum Park. Im Erdgeschoss befinden sich das Restaurant und ein Spielraum mit großen Fensterfronten sowie das Quartierbüro. Im ersten Obergeschoss bilden Sportraum, Theater und Werkstatt einen Raum, den man individuell nutzen kann und der auch für Großveranstaltungen genügend Platz bietet. Das darüberliegende Geschoss beherbergt zwei Gruppenräume, zwei Aktionsräume und eine Küche. Die Erschließungsflure winden sich durch die Etagen, bieten Ausblicke auf den Park und die Stadt und fungieren als Treffpunkt, als Ort der Begegnung, im Gebäude. Die Fassade besteht aus einem hellgrauen Ziegel, welcher sich an die Umgebungsbebauung anlehnt, aber eine neue, moderne Variante des klassischen Baustoffs darstellt, weil er sich in Form und Farbgebung abhebt. Bei dem Bau handelt es sich um einen Massivbau, der über die Außenwände und die schräg stehenden Innenwände aus Beton abträgt. Für die Technische Gebäudeausrüstung ist eine Lüftungsanlage zusätzlich zur natürlichen Belüftung vorgesehen. Die Lüftungsrohre liegen in den Betondecken und dienen im Sommer zur Bauteilkühlung. Für die Lüftung ist ein Wärmetauscher zur Wärmerückgewinnung vorhanden. Insbesondere die Flure werden durch die bodentiefen Fenster mit natürlichem Licht ausreichend versorgt, wobei die Südfassade die größte Verglasungsfläche aufweist, im Norden sind die Fenster eher reduziert. Die Fassade besteht aus einem zweischaligen Wandaufbau. Die tragende Wand im Inneren ist aus armiertem Beton, davor sitzt die Dämmung und Luftschicht. Von außen ist das Gebäude mit Sichtmauerwerk ausgebildet. Das Quartierhaus Mitte fügt sich sowohl städtebaulich als durch seine Materialität ausgezeichnet in die städtebauliche Umgebung ein. Dadurch wirkt es nicht wie ein Fremdkörper, sondern bildet vielmehr ein Verbindungsglied zwischen Stadt und Park.

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