Projekt: Schwungvolle Fassade an der Aa

Schwungvolle Fassade an der Aa

Projekt: Perpektive von der Straße Am Stadtgraben
mit Blick auf den Landmark

Perpektive von der Straße Am Stadtgraben mit Blick auf den Landmark

Projekt: Ansicht Nord (Oben)
Blick auf die Fassade Straße Georgskommende
Ansicht West (Unten)
Blick auf die Fassade 
Straße Am Stadtgraben

Ansicht Nord (Oben) Blick auf die Fassade Straße Georgskommende Ansicht West (Unten) Blick auf die Fassade Straße Am Stadtgraben

Projekt: Ansicht Süd (Oben) 
vom Innenhof mit Treppenhaus
Ansicht Nord (Unten)
vom Innenhof

Ansicht Süd (Oben) vom Innenhof mit Treppenhaus Ansicht Nord (Unten) vom Innenhof

Projekt: Schnitt A-A (Oben) 
Durch die Arkaden
Schnitt B-B (Unten)
mit Blick in den Innenhof

Schnitt A-A (Oben) Durch die Arkaden Schnitt B-B (Unten) mit Blick in den Innenhof

Projekt: Zusammenspiel der Fassade mit dem Gebäudeknick

Zusammenspiel der Fassade mit dem Gebäudeknick

Projekt: Perspektive von oben auf den Schwung der Fassade

Perspektive von oben auf den Schwung der Fassade

Projekt: Perspektive von unten auf die Fassade mit Blick auf die Vor und Zurück spingenden Steine, die die Dehnungsfuge integrieren

Perspektive von unten auf die Fassade mit Blick auf die Vor und Zurück spingenden Steine, die die Dehnungsfuge integrieren

Projekt: Blick auf das Treppenhaus, Zusammenspiel der Fassade mit den Glassteinen, die das Treppenhaus beleuchten

Blick auf das Treppenhaus, Zusammenspiel der Fassade mit den Glassteinen, die das Treppenhaus beleuchten

Projekt: Blick auf die Fassade im Innenhof

Blick auf die Fassade im Innenhof

Projekt: Fassadenausschnitt Landmark

Fassadenausschnitt Landmark

Projekt: Fassadenaschnitt Arkade + 1. Obergeschoss

Fassadenaschnitt Arkade + 1. Obergeschoss

Projekt: Selbstgemauertes Mock Up, Frontalansicht

Selbstgemauertes Mock Up, Frontalansicht

Projekt: Selbstgemauertes Mock Up, perspektivisch mit Blick auf die Dehnungsfuge

Selbstgemauertes Mock Up, perspektivisch mit Blick auf die Dehnungsfuge

Projekt: Lageplan

Lageplan

Projekt: Städtebauliches Konzept

Städtebauliches Konzept

Projekt: Fassadenkonzept

Fassadenkonzept

Projekt: Kellergeschoss mit Tiefgarage

Kellergeschoss mit Tiefgarage

Projekt: Erdgeschoss mit Geschäftszone

Erdgeschoss mit Geschäftszone

Projekt: 1. Obergeschoss
Wohn- und Bürobereich

1. Obergeschoss Wohn- und Bürobereich

Projekt: 2. & 3. Obergeschoss
Wohn- und Bürobereich

2. & 3. Obergeschoss Wohn- und Bürobereich

Projekt: 4. Obergeschoss
Wohn- und Bürobereich

4. Obergeschoss Wohn- und Bürobereich

Projekt: Dachaufsicht

Dachaufsicht

Projekt: Fassadenschnitt

Fassadenschnitt

Projekt: Detail Arkaden

Detail Arkaden

Projekt: Detail Fenster

Detail Fenster

Schwungvolle Fassade an der Aa

Rene Stegemann | Manuel Meyer

Das Wohn- und Geschäftsgebäude an der Georgskommende liegt in direkter Nachbarschaft zum Flussbett der Aa in Münster. Die schwungvoll gestalteten Fassadenelemente verdecken die notwendigen Dehnungsfugen und eröffnen ein Spiel aus Vor- und Rücksprüngen in der hellen Backsteinfassade.

Das Gebäude ist der Hauptteil einer geplanten Neubebauung an der Georgskommende und liegt direkt an der Straße Am Stadtgraben. Die Nebengebäude beinhalten einen zur Aa orientierten Gastronomiebetrieb und eine Hörsaalerweiterung der benachbarten Universitätseinrichtung. Die Wegeführung der Anlage erzeugt gezielte Abkürzungen zwischen Aa, Universität und Hauptstraße. Das belebt nicht nur den Innenhoff, sondern fördert ebenfalls die Laufkundschaft der anliegenden Geschäfte im Erdgeschossbereich des Hauptgebäudes und des Cafés an der Aa.

Durch einen Knick in der Westfassade wird der Straßenverlauf des Stadtgrabens spürbar. Als Anlehnung an die umliegenden Gebäude sind die Stirnseiten als Giebelflächen ausgebildet. Anders als die Gebäudeecke. Diese bildet aufgrund der stets ansteigenden Dachkante eine markante Spitze mit starkem Wiedererkennungswert aus.
Das massive Bauvolumen wird durch die Arkaden, das Mauerrelief und durch den hellen Backstein gelöst. Die Wahl des Klinkers lehnt sich an die Sandsteinverzierungen der umliegenden Gebäude an. Der helle Scherben des Klinkers, sowie die helle Mörtelfuge unterstützen dabei das Wellenspiel durch den Schattenwurf auf der Oberfläche. Die vor und zurück springenden Steine sind im Blockverband gemauert. Die Bewegung im Mauerwerk soll eine Anlehnung an ein textiles Gewebe sein, welches wie ein Vorhang über das Gebäude gelegt wurde. Anders als bei herkömmlichen Vorhangfassaden ist die notwendige Dehnungsfuge durch den bewussten Versatz der Steine an der Stoßfuge integriert. Der Schattenwurf des Reliefs verschlingt die Schattenfuge der Fertigteile. Der Steinversprung im Relief der Vorhangfassaden wird von unten nach oben geringer und läuft schließlich glatt zur Dachkante aus. Dies verdeutlicht die Assoziation zu einem aufliegenden Vorhang. Die Stützen der Arkaden sind in einem glatten Blockverband gemauert und mittig unter den Fertigteilen in dessen ruhigen Zonen positioniert. Durch einen kleinen Rücksprung der oberen Steinreihe wird eine klare optische Grenze zwischen Stütze und Fassade gezogen. Die Fenster werden durch die durchstoßenden dunklen Rahmen klar in der Fassaden positioniert.

Das Erdgeschoss ist aufgrund der direkten Straßenlage für Geschäftsräume vorgesehen. Die Obergeschosse sind aufgrund der flexibel gestalteten Grundrisse für Wohn- und Geschäftsräume nutzbar. An drei Stellen des Gebäudes sind Erschließungskerne zu den Obergeschossen und zur Tiefgarage angeordnet. Die Treppenräume werden über Vollglassteine im Mauerwerksformat tagsüber natürlich beleuchtet, dabei erscheinen die Glassteine wie leuchtende Kristalle in der Wand. In den Obergeschossen sind Laubengänge an der Nord und Ostfassade zur Erschließung der Räume angeordnet.

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