Projekt: Kirchhof

Kirchhof

Projekt: Innenraum der Kirche

Innenraum der Kirche

Projekt: Ansicht Nord

Ansicht Nord

Projekt: Taufkapelle

Taufkapelle

Projekt: Ansicht Ost

Ansicht Ost

Projekt: Ansicht Süd

Ansicht Süd

Projekt: Ansicht West

Ansicht West

Projekt: Lageplan Sørenga

Lageplan Sørenga

Projekt: Projekt: Projekt: Grundriss EG

Grundriss EG

Projekt: Grundriss OG

Grundriss OG

Projekt: Schnitt aa

Schnitt aa

Projekt: Projekt: Projekt: Schnitt bb

Schnitt bb

Projekt: Projekt: Projekt: Lageplan Oslo

Lageplan Oslo

Vann Kirke Oslo

Hanna Teuwsen

Im Hafen von Oslo entstehen neben Museen, Opern und weiteren Prestige-Bauten auch eine Vielzahl an Wohngebäuden. Ein ganz neues Viertel entsteht und somit auch Bedarf an einer neuen Stadtteil-Kirche. An der Spitze des ehemaligen Hafengebiets Sørenga, abgerückt von der Uferkante, verorten wir das neue Kirchenzentrum, das katholische Kirche, Gemeindezentrum und Veranstaltungssaal miteinander vereint. Ein offenes Gebäudensemble mit Aufenthaltqualität, welches im engen Wechselspiel mit dem ihm umfliessenden Oslo-Fjord steht.

An der Spitze des ehemaligen Hafengebiets Sørenga entsteht abgerückt von der Uferkante ein neuer Inselabschnitt – die Vann Kirke, ein Zentrum, das katholische Kirche, Gemeindezentrum und Veranstaltungssaal miteinander vereint. Die städtebauliche Kubatur des Ensembles passt sich der umgebenden blockartigen Wohnbebauung an, generiert jedoch einen freieren, fast schon dörflichen Maßstab. Der Kirchturm, der neben den Glocken auch ein Kolumbarium beinhaltet, empfängt die Passanten in direkter Flucht der Wohngebietsstraße, bleibt aber durch die an die Blockstruktur angepasste Höhe nicht direkt sichtbar. Der Sakralraum der Kirche wird durch zwei umgreifende Wände definiert, die innerhalb ihrer Massivität die wichtigen Kirchenräumlichkeiten wie Kapellen und Sakristei beinhalten. Erst innerhalb dieser Nebenschauplätze wird die Sicht auf den Oslo Fjord möglich und erzeugt eine besondere, naturbezogene Atmosphäre. Der Kirchenraum selbst leitet die Gemeinde durch die indirekte natürliche Belichtung über das „angehobene“ Dach in Richtung Altar. Das Heiligste, der Tabernakel, erhält einen architektonischen, der Zeremonie unterliegenden eigenen Ort hinter der Altarwand im Licht des Fjords. Außen monolithisch aber unterschiedlich verfugt, wird der Backstein innen geschlämmt und wirkt homogen. Die Fenster der Kapellen sind von durchlaufenden Filterschichten auf filigranen Stahlwinkeln überlagert, womit strahlenförmiger diffuser Lichteinfall in den Raum gelenkt wird. Der indirekte Lichteinfall innerhalb des Sakralbaues wird durch Anheben des Stahlbetondaches bewirkt und ergibt sich aus der Bedeutung des Raumes. Gleichzeitig wird so das leitende Licht über der Apsis am Tabernakel in den Kirchenraum gelenkt.

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