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Backstein vermittelt Wertigkeit

Die Aufwertung eines Stadtviertels durch hochwertige Architektur im sozial geförderten Wohnungsbau hat für alle Beteiligten Vorteile. Der allgemeine gesellschaftliche Wohnwert steigt und die Mieter fühlen sich wohl.


Wilde Industriebrachen, Lagerhallen und Freiflächen ohne urbanes Leben - ein echter Industriestandort eben. So sah bis vor ca. acht Jahren das Westhafengebiet in Frankfurt am Main aus. Heute erinnert die elegant-hochwertige Erscheinung der dort entstandenen Wohnanlage eher an Bauweisen in mediterranen Metropolen. Mit einem gut durchdachten Stadtentwicklungskonzept realisierten weitsichtige Bauherren, Investoren und Planer, zusammen mit der Stadt Frankfurt, neue vitale Lebensräume in Wassernähe. Zunächst mit mietpreisgebundenen Wohnungen für zwölf Jahre. Danach können sie in der Miete angepasst oder verkauft werden. Für die Bauherren sind solche Projekte langfristig eine lohnende Investition. Nicht zuletzt deshalb haben sie sich auch bei der Materialienauswahl für qualitätsvolles Bauen entschieden.


Das Beispiel Voltastraße von Stefan Forster zeigt, dass auch im geförderten Wohnungsbau hochwertige Wohnanlagen mit kraftvollen Klinkerfassaden ihre Wirkung zeigen. Nutzerfreundliche gut proportionierte Wohnungen mit großzügigen Fenstern und Loggien sowie Gartenbereiche strahlen das Bekenntnis zum urbanen Wohnen aus. Solide und hochwertige Klinkerfassaden unterstreichen den Wohnwert eines Gebäudes. Neben ästhetischen Gründen, ist natürlich die Altersfähigkeit des Backsteins der Hauptgrund für eine Verwendung als Fassadenmaterial. „Er muss 80 bis 100 Jahre nicht mehr angefasst werden und strahlt eine hohe Wertigkeit aus“, betont Stefan Forster, Architekt der Wohnanlagen Westgarten und Voltastraße. „Wir reisen in Städte mit jahrhundertealten schönen Gebäuden, weil wir ihre Ausstrahlung so bewundern. Wir sollten unsere Städte mit der gleichen Wertigkeit bauen“. Die heute zum Teil herrschende Mentalität, eine Fassade nach 30 Jahren abzureißen, sie unter dem Vorwand der Nachhaltigkeit zu recyceln und dann zu erneuern, lasse keine Stadthistorie mehr entstehen. Richtig verstandene Nachhaltigkeit sei, dass eine Fassade dauerhaft schön bliebe und nicht erneuert werden müsse, so der Architekt.

Mit den Wohnanlagen Voltastraße und Westgarten in Frankfurt am Main wurden lebenswerte Wohnräume geschaffen. Die Bewohner fühlen sich dort so wohl, dass bereits etliche Kaufanfragen an die Wohnbaugesellschaft gerichtet worden sind. Die Menschen sind stolz darauf, in einem gepflegten und hochwertigen Umfeld zu wohnen. Das zeigt sich auch im Inneren der Gebäude. Die sonst in großen Mietshäusern üblichen Zerstörungen in Treppenhäusern und Graffity an den Wänden blieben hier bislang aus. Stefan Forster sieht hier eine ganz einfachen Grund: „Die Bewohner gehen wahrscheinlich deshalb pfleglicher mit ihrem Umfeld um, weil das ganze Haus Hochwertigkeit ausstrahlt.“

Bilder:

Quelle: http://www.backstein.com/de/investoren/nachhaltigkeit/nachhaltige-wohnanlagen/6_503.html