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Buchvorstellungen

Häuser des Jahres 2018

50 Häuser. 50 Einfamilienhäuser mit Persönlichkeit. Und das Haus des Jahres, das beste unter all diesen wunderbaren Häusern? Genau, aus Backstein. Gebaut von Thomas Kröger Architekten im ostfriesischen Dorf Ostrhauderfehn. Eine „typologische Transformation eines regionalen Gulfhauses mit seinen stattlichen konstruktiven Elementen und funktionalen Gliederungen in ein kleines Wohnhaus“, das sei dem Berliner Architekturbüro mit dem „Haus am Deich“ in der ostfriesischen Provinz gelungen, jubelte die Jury des Awards. Und sparte nicht mit Applaus!

Beziehung Architekt-Bauherr
Zur Erzählung dieses Hauses gehört selbstverständlich auch die Beziehung zwischen Architekt und Bauherren, sie gilt ja mitunter als schwierig. Anfangs störte den Bauherrn die unkonventionelle Raumplanung, doch nach und nach überzeugte Kröger ihn nicht nur, sondern weckte regelrechte Begeisterung. Schaut man sich das leuchtend rote Siegerhaus mit seinem Fischgrät-Backsteinmuster an, lässt sich diese Begeisterung nur allzu leicht nachvollziehen.


Hohe formale Qualität
Mit 49 weiteren Einfamilienhäusern ist Krögers Geniestreich im opulenten Bildband „Häuser des Jahres“ des Callwey-Verlags versammelt. Gemeinsam mit dem deutschen Architekturmuseum sucht der Verlag seit 2011 jährlich die 50 besten individuell geplanten Einfamilienhäuser. Diese Häuser überzeugen stets durch hohe formale Qualität, Energieeffizienz und Komfort.


Kreative Backstein-Architektur
Das gilt auch für die beiden von bfs d flachsbarth schultz Architekten errichteten, hellen Backstein-Häuser in Berlin-Halensee, die sich ein gemeinsames Grundstück teilen. Im ostwestfälischen Hövelhof haben one fine day Architekten GbR ein schneeweiß getünchtes Backsteinhaus hingestellt, das regionaltypische Gestaltungsmerkmale mit zeitgenössischen Architekturformen vortrefflich verbindet.


Berlin, Hamburg, Köln
Man könnte jetzt weiter schwärmen – über den Umbau einer denkmalgeschützten Mühle im Berliner Szenestadtteil Prenzlauer Berg, über ein kleines, aber um so feineres Haus in einem Hof mitten in Köln oder über eine Stadtvilla in Hamburg, deren Backsteinfassade mittels unterschiedlicher Grautöne aufregend lebendig wirkt.


Keine Effekthascherei
Neben diesen zeitgemäß-zeitlosen Backstein-Projekten sind natürlich auch etliche gelungene Häuser vertreten, die mit Materialien wie Glas, Stahl, Beton, Holz oder Sandstein gebaut worden sind. Die allermeisten Entwürfe sind originell, individuell und stehen in ihrer Maßstäblichkeit in Beziehung zum Bestand und zur Umgebung. Architektonische Effekthascherei wird man in „Häuser des Jahres 2018“ nicht entdecken.


Fazit: „Häuser des Jahres 2018“ zeigt 50 Projekte aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Südtirol, die ihren Bewohnern großartige Wohn- und Lebenswelten offerieren. Wertige Materialien und kunstvolle Details inklusive. Der Bildband bringt alle wichtigen Infos und Planskizzen. Hochwertige Fotos rücken jedes Haus ins beste Licht. Die Herausgeber Katharina Matzig und Max Scharnigg liefern kurzweilige Texte zu den Objekten. Ein Füllhorn voller Anregungen für potenzielle Bauherren wie Architekten gleichermaßen.


Max Scharnigg, Katharina Matzig (Hrsg.)
Häuser des Jahres 2018
Verlag: Georg D.W. Callwey
282 Seiten, zahlreich bebildert, Hardcover-Umschlag
Euro 59,95 (D)
ISBN 978-3-7667-2352-9

Website: Häuser des Jahres

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27 Social Housing | Luis Martínez Santa-Maria | © Roland Halbe | Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014