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Buchvorstellungen

Urbanes Wohnen

Stadtleben ist in! Aber was macht lebendige Urbanität eigentlich aus? Wann und unter welchen Bedingungen fühlen wir uns in einem verdichteten städtischen Umfeld wohl? Wie lässt sich dieses Wohlbefinden heute mit Neubauprojekten erzeugen? Und ist städtisches Wohnen überhaupt noch bezahlbar? Solchen Fragen geht das Buch „Urbanes Wohnen – Best of Detail“ nach. Und findet interessante Antworten.

©Edition Detail

©Edition Detail

Altbauviertel, so heißt es, vermitteln Lebendigkeit und Urbanität.  Auch deshalb sind Gründerzeitquartiere bei ihren Bewohnern so beliebt. Alt = heimelig und schön – neu = kühl und abweisend? Keineswegs. Diese Gleichung ist dann doch zu schlicht. Auch Neubauten können diesen gewissen Charme entwickeln, können dieses Wohlgefühl erzeugen. Das beweist eine Vielzahl an gelungenen Projekten in diesem Band der „Best of Detail“-Reihe, etwa in Berlin, Paris, Wien und anderen Metropolen.

Das Buch basiert dabei auf Beiträgen, die in den Jahren 2012 bis 2017 in der Architekturfachzeitschrift „Detail“ erschienen sind. Neben durchaus pointierten Texten über Wohnen, Wohnungsbau, Wohnformen und Wohnungsnot in großen Städten präsentiert die Publikation beispielgebend Projekte aus aller Welt, die häufig Lust machen auf das Leben in der Metropole. Es finden sich auch zahlreiche Backstein-Projekte, die im Kontext ihrer jeweiligen Nachbarschaften ausnahmslos gut funktionieren. Exemplarisch seien hier neue Gebäude in London, Kopenhagen, Santiago de Chile, Tokyo, New York und Ceuta genannt.

Untersucht wird in „Urbanes Wohnen“ zudem, wie durch Minimierung, Optimierung und Verdichtung das Wohnen wirtschaftlicher gemacht werden kann, ob der Wohnungsbau der Zukunft womöglich über Genossenschaften organisiert werden soll, welche Raumkonzepte für die digitale Gesellschaft geeignet sind und wie mehr Qualität durch flexible Vielfalt geschaffen werden kann.

Zurecht wird in dem Buch vehement die durchmischte Stadt propagiert: „Am Ende ist es eine Frage der Nutzungsmischung aus Wohnen und Gewerbe, aus Freiflächen und Angeboten für ältere und jüngere Bewohner verschiedener Nationalitäten und unterschiedlicher Sozialstrukturen. Selbst in Zeiten einer zunehmend digital vernetzten Gesellschaft drückt sich Urbanität nicht zuletzt durch Vielfältigkeit aus.“

Fazit: Die in dem Buch versammelten Beiträge wollen Hinweise geben, wie das Leben in der Stadt für alle Bevölkerungsschichten, alle Altersgruppen, alle sozialen Gruppen und Nationalitäten bestmöglich organisiert werden kann. „Urbanes Leben“ versteht sich – durchaus analog zur Zeitschrift „Detail“ – als engagiertes Debatten-Organ für lebenswertere Städte.

Christian Schittich (Hrsg.)
Urbanes Wohnen – Best of Detail
Verlag: Edition Detail
200 Seiten mit zahlreichen Abbildungen


zweisprachige Ausgabe (dt./engl.)
Softcover (Flexcover)
Euro 49,90

(D)
ISBN: 978-3-95553-359-5
 

27 Social Housing | Luis Martínez Santa-Maria | © Roland Halbe | Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014