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Das Stadtquartier als Heimat

DÜSSELDORF. Mit der Wohnungsknappheit in den Metropolregionen ist das Stadtquartier als Heimat in aller Munde – eine große Herausforderung für den neuen, städtischen Wohnungsbau in Deutschland, denn die Quartiersentwürfe müssen den Anforderungen von schönen, sozial und funktional gemischten Stadtquartieren gleichermaßen gerecht werden.

Diese Frankfurter Straßenszene strahlt Funktionalität und Schönheit aus.© Maximilian Meisse

Diese Frankfurter Straßenszene strahlt Funktionalität und Schönheit aus.© Maximilian Meisse

Wir brauchen das Stadtquartier als Heimat – und zwar jetzt! Allerdings müssen dringend einige Fragen geklärt werden: Welche Haustypologien können zu funktionaler Mischung und sozialer Vielfalt beitragen? Wie kann eine Differenzierung zwischen öffentlichem und privatem Stadtgrundriss gelingen? Auf welche Weise können charaktervolle, städtische Platz- und Straßenräume entwickelt werden? Wie können Kommunen und Entwickler ein solches urbanes Stadtquartier realisieren?


Anhand dieser Leitfragen soll auf der Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt, Nr. 9, interdisziplinär diskutiert werden, wie die in früheren Düsseldorfer Tagungen entwickelten Ideen zum Stadtquartier umgesetzt werden können – jeweils am konkreten Beispiel einer Stadt über die Realisierbarkeit eines Stadtquartiers.


Das Deutsche Institut für Stadtbaukunst um seinen Direktor Prof. Christoph Mäckler sowie der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft empfangen zu diesem hochaktuellen Thema in den außergewöhnlichen Räumlichkeiten der Düsseldorfer Rheinterrasse Vertreter der folgenden Disziplinen: Wohnungswirtschaft (Wohnungsbauunternehmen und -genossenschaften), Öffentliche Hand (Politik, Kommunen, Planungsdezernenten) und weitere Fachexperten (Wissenschaftler, Architekten, Stadtplaner). Die Schirmherrschaft hat der Präsident des Deutschen Städtetages, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe.


Im Rahmen der Konferenz wird am Donnerstag, 26. April, abends um 19 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Architekturfotografen Maximilian Meisse die Ausstellung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst „Vorne – Hinten. Straßen und Höfe im Quartier“ eröffnet. Der Sozialwissenschaftler und Stadtplaner Harald Bodenschatz schreibt dazu: „Über Jahrhunderte war der Hof ein selbstverständlicher Baustein der europäischen Stadt, das Gegenteil der penibel kontrollierten gesellschaftlichen Vorderseite des Hauses. Er war die anarchisch-private Rückseite des Hauses, die Spielräume für unterschiedliche Aktivitäten bot, die vor dem Haus unmöglich gewesen wären.“


Was: Konferenz „Heimat Stadtquartier“
Wann: Donnerstag und Freitag, 26. Und 27. April 2018


Wo: Rheinterrasse, Joseph-Beuys-Ufer 33, 40479 Düsseldorf

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Ein Hinterhof, wie man ihn sich wünscht. © Maximilian Meisse

Konferenz3

In Düsseldorf wird sicher wieder intensiv diskutiert. © Detlef Podehl

27 Social Housing | Luis Martínez Santa-Maria | © Roland Halbe | Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014