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Rendevouz mit guten Bekannten

Bereits zum achten Mal wurde jetzt in Wien der Wienerberger Brick Award verliehen. Auch in diesem Jahr wurden wieder herausragende Backstein-Bauwerke prämiert. Unter den Preisträgern befinden sich etliche Projekte, die bereits beim Fritz-Höger-Preis 2017 für Backstein-Architektur erfolgreich waren. Insgesamt sieben Projekte aus Europa, Südamerika und Asien erhielten die Auszeichnung, die in der Summe mit 34.000 Euro dotiert ist.

Vergeben wurde der Brick Award in fünf verschiedenen Kategorien: „Feeling at home”, „Living together”, „Working together”, „Sharing public spaces” und „Building outside the box”. Zwei der Projekte erhielten außerdem den sogenannten Grand Prize. Zusätzlich wurden zwei „Special Prizes“ an Projekte verliehen, die die Juroren durch einen besonderen Aspekt überzeugten.

Grand Prizes gehen nach Antwerpen und Basel
Die Wohntürme Westkaai 5 & 6 in Antwerpen von Tony Fretton Architects haben bereits beim Fritz-Höger-Preis 2017 Gold in der Kategorie Wohnungs- und Geschosswohnungsbau geholt, jetzt überzeugten sie die Jury erneut, siegten in der Kategorie „Living together“ und wurden mit einem der beiden Grand Prizes ausgezeichnet. Die Türme sind Teil eines größeren Wohnbauprojekts in einem neu entwickelten Hafen-Stadtteil.

Der Sieg in der Kategorie „Sharing public spaces“ und der zweite Grand Prize gingen an die Erweiterung des Kunstmuseums Basel von Christ & Gantenbein. Beim Fritz-Höger-Preis 2017 erhielt dieses Projekt eine Special Mention, nun geht der internationale Erfolgsweg des Schweizer Büros weiter.

Mutige und kreative Architekturkonzepte
In der Kategorie „Feeling at home“ entschied sich die Jury für das Atlas-Haus in Eindhoven von Monadnock. Das Einfamilienhaus wurde auf einem kleinen Grundstück errichtet und ist über drei Stockwerke organisiert. Das Terra-Cotta-Studio in Dien Phuong (Vietnam) von Tropical Space – ebenfalls mit einer Special Mention beim Fritz-Höger-Preis 2017 bedacht – gewann in der Kategorie „Working together“. Der ungewöhnliche Würfel am Ufer des Thu-Bon-Flusses besticht durch seine perforierte Ziegelfassade. In Stockholm findet sich der Kategoriegewinner „Building outside the box“, die Värtan-Bioenergie-KWK-Anlage von U.D. Urban Design & Gottlieb Paludan.

Der erste Special Prize-Sieger, die Kapelle San Bernardo in La Playosa (Argentinien) von Nicolás Campodonico Estudio, gehörte beim Fritz-Höger-Preis 2017 zu den Nominierten. Die Alte Kirche von Vilanova de la Barca in Lleida (Spanien) und damit ein Projekt der Kategorie „Building outside the box“ erhielt den zweiten Special Prize. Sie sicherte sich bereits beim Fritz-Höger-Preis 2017 Gold in der Kategorie Sanierung und erhält nun die nächste große internationale Auszeichnung. Für die Revitalisierung des Gotteshauses, das während des spanischen Bürgerkriegs zerstört wurde, kombinierten AleaOlea Architecture & Landscape die gesicherten und sanierten Mauerreste mit einer neuen Hülle aus zweischaligem Ziegelmauerwerk.

600 Einreichungen aus 44 Ländern
Wienerberger verlieh den international anerkannten Brick Award, der seit 2004 alle zwei Jahre ausgelobt wird, bereits zum achten Mal. Etwa 600 Projekte aus 44 Ländern wurden eingereicht. Der Jury 2018 gehörten an: Anne Kaestle von Duplex Architekten, Deutschland, Jonathan Sergison von Sergison Bates architects, Großbritannien, Marc Mimram von Marc Mimram Architecture & Associes, Frankreich, Stephan Ferenczy von BEHF Corporate Architects, Österreich, und Vladimir Arsene von Westfourth Architecture, Rumänien.

Parallel erscheint bei Park Books die hochwertige Publikation zum „Brick 18“, wie der Preis hier kurz und bündig genannt wird. Ausführliche Beschreibungen aller 50 nominierten Projekte finden sich darin ebenso wie Aufsätze zu übergeordneten Themen aus dem aktuellen Architekturdiskurs.

27 Social Housing | Luis Martínez Santa-Maria | © Roland Halbe | Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014