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Energie sparen

Zweischalige Bauweise mit Backstein spart Energie

Baulicher Wärmeschutz ist das A und O bei der Neubauplanung. Der Bauherr sollte daher zunächst in die Gebäudehülle investieren. Sie schafft die Voraussetzung für ein energiesparendes Haus: Egal ob Passivhaus, KfW-60, KfW-40 oder Nullenergiehaus. Mit Backstein als Fassadenbaustoff und der zweischaligen Wand liegen Sie in jedem Fall richtig.

Dieses Backstein-Passivhaus in Wassenberg ist nach Südwesten hin ausgerichtet und nutzt damit die Sonnenenergie optimal aus.
Foto © Rongen Architekten

Dieses Backstein-Passivhaus in Wassenberg ist nach Südwesten hin ausgerichtet und nutzt damit die Sonnenenergie optimal aus. Foto © Rongen Architekten

Ökohäuser in Passivhausbauweise sind auf dem Vormarsch, da sich immer mehr Menschen unabhängig von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas machen wollen. Der Wärmebedarf dieser Häuser speist sich vorwiegend aus „passiven“ Quellen wie Sonneneinstrahlung und Personenabwärme. Sie sind zudem sehr gut gedämmt, damit im Winter die Wärme nicht durch Wände, Dach und Fenster nach außen dringt und im Sommer nicht hereinkommt. Aufgrund des hohen Wärmeschutzes ist das zweischalige Mauerwerk mit Kerndämmung heute bewährter Stand der Technik. Letztlich ist es im zweiten Schritt eine Frage der Haustechnik, wie viel Energie eingespart wird. Die Wandkonstruktion bleibt in jedem Fall die Gleiche.

Typisch für Passivhäuser ist eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Erdwärmetauscher, wodurch die Frischluft im Winter durch das Erdreich vorgewärmt und im Sommer auch gekühlt werden kann. Durch die Lüftungsanlage wird so viel frische Luft zugeführt, dass das Lüften nicht mehr notwendig ist. Pelletsofen und Solaranlage vervollständigen die umweltfreundliche Energiegewinnung für Heizung und Warmwasserbereitung. Die zweischalige Wand trägt ihren Teil zum angenehmen Wohnklima bei.
 

The Curving House | Joho Architecture | © Sun Namgoong | Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014