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Gesucht: Die besten Bauwerke aus Backstein

BONN. Die Initiative Bauen mit Backstein lobt den „Fritz-Höger-Preis 2017 für Backstein-Architektur“ aus. Damit geht der Architekturpreis in die nunmehr dritte Runde und würdigt erneut besondere architektonische Leistungen beim Bauen mit Backstein.

 

Foto © Tim van de Velde

Foto © Tim van de Velde

Mit dem Fritz-Höger-Preis 2017 für Backstein-Architektur zeichnet die Initiative Bauen mit Backstein Architekten aus, die das Potenzial des traditionellen Baustoffs nutzen, um zeitgemäße wie zeitlose Bauwerke zu schaffen. Backstein wird dabei als Oberbegriff für aus Ton gebrannte Fassadensteine verstanden, die auch als Vormauerziegel und Klinker bekannt sind. Der erstmals in 2008 ausgelobte Fritz- Höger-Preis für Backstein-Architektur wird alle drei Jahre verliehen und zählt mit zuletzt mehr als 500 nationalen und internationalen Einreichungen mittlerweile zu den größten deutschen Architekturpreisen.

 

Gesucht werden Objekte mit Gebäudehüllen, deren gesamter planerischer Anspruch sowohl ökonomische, ökologische wie auch gestalterische Aspekte in sich vereint; Letztere artikulieren sich in Stichworten wie Einheitlichkeit vs. Detailausbildungen, Fassadengliederung, Farbigkeit, handwerkliche Qualität etc.

 

Sie haben ein Gebäude geplant, dessen Fassade es in seinen Kontext integriert und in gleicher Weise aus ihm heraushebt? Ihre Architektur überzeugt durch Funktionalität und überrascht mit Kreativität? Die Initiative Bauen mit Backstein freut sich auf Ihre Einreichung!

Kategorien

Prämiert werden Projekte in den Kategorien:

  • Einfamilienhaus/Doppelhaushälfte
  • Wohnungsbau/Geschosswohnungsbau
  • Büro- und Gewerbebauten
  • Öffentliche Bauten, Freizeit und Sport

 

Außerdem werden zusätzliche Auszeichnungen vergeben in den Bereichen:

  • Energieeffizienz
  • Sanierung/Nachhaltigkeit
  • Nachwuchs/Newcomer


Preise und Auszeichnung

Der Wettbewerb ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Das Preisgeld staffelt sich wie folgt:

Grand-Prix-Gewinner: 3.000 Euro

Gold-Sieger: 1.000 Euro je Kategorie

 

Es liegt im Ermessen der Jury, eine von dieser Staffelung abweichende Verteilung des Preisgeldes vorzunehmen.


Wettbewerb und Entscheidung

Die Beurteilung der eingereichten Objekte wird von einer unabhängigen Fachjury vorgenommen, deren Mitglieder von der Initiative Bauen mit Backstein berufen werden. Die Jurysitzung erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nach der Entscheidung werden die Gewinner benachrichtigt. Die Preisverleihung findet im Herbst 2017 in Berlin statt.


Jury

Die Besetzung der hochkarätigen Fachjury wird in Kürze bekannt gegeben.


Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind Architekten, Architektengemeinschaften sowie Architekten-/Ingenieurgemeinschaften, sofern sie die geistigen Urheber der eingereichten Bauwerke sind. Die Einreichungen müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

 

1. Fassade: Zugelassen sind Bauwerke, deren Vormauerwerk aus Backstein ausgebildet ist. Dabei übernimmt die so gestaltete Fassade eine besondere architektonische Wirkung.

 

2. Fertigstellung: ab dem 1. Januar 2012. Bereits für den Fritz-Höger-Preis 2014 eingereichte Objekte dürfen erneut eingereicht werden, sofern sie nach dem 1. Januar 2012 fertiggestellt und nicht für den Fritz- Höger-Preis 2014 nominiert wurden. Die Unterlagen zur Teilnahme können online unter www.backstein.com/architekturpreis oder auf dem Postweg eingereicht werden.

 

Einsendeschluss: 15. Mai 2017.
Bei Einreichung per Post gilt das Datum des Poststempels.

 

Hinweis: Nur vollständige und rechtzeitig eingesandte Unterlagen können bei der Juryentscheidung berücksichtigt werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Weiterhin entstehen keine Folgekosten für die Veröffentlichung der Wettbewerbsbeiträge.


Ausschreibungsunterlagen

Nachfolgend finden Sie die vollständigen Ausschreibungsunterlagen mit den Hinweisen zur Einreichung zum Download.


FHP2017_Ausschreibungsunterlagen

Hintergrundbild: © Tim van de Velde