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Fritz-Höger-Preis 2014

Die Sieger 2014

BONN. Mit über 70 nominierten Projekten aus mehr als 500 Wettbewerbsbeiträgen präsentiert der Fritz-Höger-Preis 2014 einmal mehr einen beeindruckenden Querschnitt internationaler Backstein-Architektur. Neben einem Grand Prix wurden in diesem Jahr erstmalig der Fritz-Höger-Preis in Gold und Silber sowie die Auszeichnung Special Mention vergeben.

Winner Grand Prix: 
Alvaro Siza / Rudolf Finsterwalder, Stephanskirchen | Siza-Pavillon Insel Hombroich
</br>Foto © Tomas Riehle (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

Winner Grand Prix: Alvaro Siza / Rudolf Finsterwalder, Stephanskirchen | Siza-Pavillon Insel Hombroich
Foto © Tomas Riehle (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

Ausstellung im DAZ
Fast alle ausgezeichneten Projekte werden bis zum 19. Oktober 2014 im Deutschen Architektur Zentrum (DAZ) im Rahmen einer Ausstellung im Detail gezeigt und später an verschiedenen Hochschulen in Deutschland als Wanderausstellung zu sehen sein.

 

Die Architektur der Sieger
Die diesjährigen Siegerprojekte verdeutlichen einmal mehr das gestalterische Potenzial, das Bauen mit Backstein zu einem elementaren Bestandteil zeitgenössischer Baukunst macht. So vereint der Siza-Pavillon Insel Hombroich (Álvaro Siza/Rudolf Finsterwalder, Stephanskirchen | Winner Grand Prix) – losgelöst von gestalterischen Konventionen – Architektur, Kunst und Natur zu einer eindrucksvollen Gesamtkomposition. Dem reduzierten Museumsbau gelingt die Inszenierung des Ortes. Dabei steht weniger die Selbstinszenierung im Fokus als vielmehr die Vermittlung von Architektur.

 

Auch das Museum Luthers Sterbehaus (VON M, Stuttgart | Winner Gold „Öffentliche Bauten, Sport und Freizeit“) setzt nicht auf Selbstinszenierung sondern auf respektvolle Zurückhaltung. Mit architektonischer Eigenständigkeit wahrt der moderne Neubau angemessene Distanz zum geschichtsträchtigen Bestand. Die gegenteilige Philosophie wurde beim Umbau des Atelierhauses in der Züricher Dubsstrasse (Boltshauser Architekten, Zürich | Winner Gold „Büro- und Gewerbebauten“) verfolgt. Im Hof einer Blockrandbebauung präsentiert sich das neu gestaltete Gebäude mit kraftvoller Präsenz und differenziert sich selbstbewusst vom Bestand.

Dass sich beim Bauen mit Backstein beständige Solidität und filigrane Details nicht ausschließen, zeigt das Projekt „Defence Colony Residence“ in Neu-Delhi (vir.mueller.architects, Neu-Delhi, Indien | Winner Gold „Wohnungsbau/Geschosswohnungsbau“). Das reichhaltige architektonische Erbe der indischen Hauptstadt zitierend ist diese erdbebensicher konstruierte Wohnanlage alles andere als ein Anachronismus. Sein transluzentes Mauerwerk verleiht dem robusten Bauwerk eine Anmutung von Leichtigkeit und bildet für seine Bewohner gleichzeitig eine Schnittstelle zwischen öffentlichem und privatem Raum. Das Zusammenspiel von Offen- und Geschlossenheit bestimmt auch den Entwurf des Projekts „1101 House“ (H Arquitectes, Sabadell, Barcelona, Spanien | Winner Gold „Einfamilienhaus/Doppelhaushälfte“). Die Komposition des dreiteiligen Gebäudeensembles lässt die Grenzen zwischen Innen- und Außenraum schwinden und vereint Wohnfläche und Garten zu einem zusammengehörigen Ganzen.


Nicht nur Neubauten wurden mit dem Fritz-Höger-Preis 2014 ausgezeichnet, sondern auch zwei Sanierungsprojekte. Bei der Sanierung des Hamburger Bestattungsforums Ohlsdorf (Dohse Architekten, Hamburg | Winner Gold „Ganzheitliche Sanierung“) stand ein zentraler Aspekt im Fokus: die Nähe zum Originalentwurf des Hamburger Baudenkmals. So wurde das ursprüngliche Backsteindach der Fritz-Schumacher-Halle nach historischem Vorbild wieder hergestellt. Die Wiederherstellung des Ursprungszustands war keine Option bei dem „Wiederaufbau“ des abgebrannten Astley Castles in Warwickshire, UK (Witherford Watson Mann Architects, London, UK | Winner Gold „Weiterbauen im Bestand“). Der inmitten der historischen Mauern eingefügte Neubau stabilisiert die Ruine und integriert sie in ein neues lebendiges Haus – ohne ihr ihren offenen Charakter zu nehmen.

Auch beim erstmalig ausgelobten Newcomer-Award wurden vielversprechende Projekte eingereicht, von denen ebenfalls zwei mit dem Fritz-Höger-Preis in Gold ausgezeichnet wurden. Dabei handelt es sich um Einfamilienhaus-Projekte wie sie – nicht zuletzt wegen ihrer Standorte – verschiedener nicht sein können. Zwischen Palmen verortet ist „House LS“ in Madampe, Sri Lanka, (M&DB Architecten, Den Haag, Niederlande | Winner Gold „Newcomer-Award“) ein anschauliches Beispiel für architektonische Simplizität. Fernab falscher Kolonialstil-Romantik drückt sich die eigentliche Qualität des Strandhauses in seiner zurückhaltenden Präsenz und kontrastierenden Materialität aus. Weniger exotisch aber ein gelungenes Beispiel für umgenutzen Bestand ist das in der Magdeburger Börde gelegene Haus Stein (Jan Rösler Architekten, Berlin | Winner Gold „Newcomer-Award“). Wenn sich das Gebäude mit Leben füllt, offenbart sich sein Wandel vom landwirtschaftlichen Zweckbau in ein atmosphärisches Wohnhaus.

 

Weitere Infos zur Ausstellung:
Deutsches Architektur Zentrum DAZ
Tel.: (0 30) 27 87 99-28
Fax: (0 30) 27 87 99-15
Köpenicker Straße 48/49
10179 Berlin
www.daz.de


Öffnungszeiten
Taut Saal:
Montag bis Freitag 10:00 – 17:00 Uhr
(Änderungen vorbehalten)
Eintritt frei.

 

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht aller Sieger des Fritz-Höger-Preises 2014:

 

Winner

Grand Prix

Winner Grand Prix: 
Alvaro Siza / Rudolf Finsterwalder, Stephanskirchen | Siza-Pavillon Insel Hombroich
</br>Foto © Tomas Riehle (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)
Winner Grand Prix: Alvaro Siza / Rudolf Finsterwalder, Stephanskirchen | Siza-Pavillon Insel Hombroich
Foto © Tomas Riehle (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

WINNER GRAND PRIX

 

Alvaro Siza / Rudolf Finsterwalder, Stephanskirchen
Projekt: Siza-Pavillon Insel Hombroich, Neuss-Holzheim
 

In Backstein gerahmte Landschaft
„Der Siza-Pavillon auf der Raketenstation, nahe der Museumsinsel Hombroich, besticht durch seine solide Erscheinung und eine elegante Leichtigkeit. Der schlichte, eingeschossige Backsteinbau wächst aus der Landschaft heraus und führt zugleich in sie hinein. Das kompakte und geschlossen wirkende Gebäude überrascht durch den mühelos fließenden Übergang von Innen- und Außenräumen und seine großzügige Öffnung hinein in die umgebende Landschaft. Der Backstein vermittelt sich hier selbst in seiner Sinnlichkeit und rahmt malerische Ausblicke in die umgebenden Obstwiesen und Felder. Die sich draus entwickelnden introvertierten und extrovertierten Räume ergänzen durch den Einsatz von massiven Eichendielen und schlichten weißen Wänden die Materialkombination. Das Gebäude kombiniert portugiesischem Zauber mit sinnlich präziser Baukunst und zeigt beispielhaft den souveränen Einsatz des Materials Backstein in seiner einfachen Form inmitten der niederrheinischen deutschen Landschaft.“ – Statement der Jury
 


Winner

Kategorie „Öffentliche Bauten, Sport und Freizeit“

Winner Gold in der Kategorie „Öffentliche Bauten, Sport und Freizeit“: VON M, Stuttgart | Museum Luthers Sterbehaus, Lutherstadt Eisleben.
</br>Foto © Zooey Braun (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)
Winner Gold in der Kategorie „Öffentliche Bauten, Sport und Freizeit“: VON M, Stuttgart | Museum Luthers Sterbehaus, Lutherstadt Eisleben.
Foto © Zooey Braun (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

WINNER GOLD

 

VON M, Stuttgart
Projekt: Museum Luthers Sterbehaus, Lutherstadt Eisleben

 

Moderne Zurückhaltung
„Das Ensemble wurde maßstäblich weitergebaut und zeichnet sich durch einen einfühlsamen Umgang mit dem Altbau und seinen historischen Bezügen aus. Die Architekten schaffen dabei wertvolle neue Außenräume von hoher Qualität. Die Bauteile fügen sich an die Bestandsgebäude, formen einen Innenhof und präsentieren sich zur Straße hin modern und zurückhaltend. Ein Bauwerk mit großmaßstäblicher Porösität und einer gleichzeitig ruhigen Ausstrahlungskraft.“ – Statement der Jury

 

 

WINNER SILVER

 

Boonserm Premthada, Bangkok, Thailand
Projekt: Kantana Film and Animation Institute, Nakhon Pathon Province, Thailand


Dietzsch & Weber Architekten BDA, Halle
Projekt: Erweiterung Melanchthonhaus Wittenberg, Lutherstadt Wittenberg


Johan Celsing Arkitektkontor, Stockholm, Schweden
Projekt: The New Crematorium, The Woodland Cemetery, Stockholm, Schweden


kleyer.koblitz.letzel.freivogel gesellschaft von architekten, Berlin
Kita Kinderland Wittstock/Dosse, Wittstock/Dosse


Königs Architekten, Köln
Projekt: Kirche am Meer – St. Marien in Schillig, Wangerland-Schillig


LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei BDA, Stuttgart
Projekt: Bischöfliches Ordinariat Rottenburg-Stuttgart, Rottenburg am Neckar


Lundgaard & Tranberg Architects, Copenhagen, Dänemark
Projekt: Sorø Art Museum, Sorø, Dänemark
 

 

SPECIAL MENTION

 

Anding Architekten, Witten
Projekt: Neubau Doppelsporthalle Marienschule und St.-Franziskus-Berufskolleg , Hamm

Bembe Dellinger Architekten, Greifenberg
Projekt: Neue Ortsmitte Wettstetten, Wettstetten


Bolles + Wilson, Münster
Projekt: Stadtbücherei Helmond, Helmond, Niederlande


Hild und K Architekten, München
Projekt: TU München Gebäude 0505, München


Ortner & Ortner Baukunst, Wien, Österreich
Projekt: Landesarchiv NRW, Duisburg

 

Poponcini & Lootens, Antwerpen, Belgien
Projekt: St. Lukas Art School, Brüssel, Belgien


TYIN tegnestue Architects, Trondheim, Norwegen
Projekt: Old Market Library, Min Buri, Bangkok, Thailand

 

 

NOMINEE

 

AFF architekten, Berlin
Projekt: Ludwig-Hoffmann-Grundschule, Berlin-Friedrichshain


ARGE B.A.S. Kopperschmidt + Moczala, Spiekermann – Beratende Ingenieure, Weimar
Projekt: Betriebsgebäude für das Auslassbauwerk des Hochwasserrückhaltebeckens Dortmund-Mengede, Castorp-Rauxel


BC architects, Brüssel, Belgien
Projekt: Library of Muyinga, Muyinga, Burundi

 

Bächle Meid, Konstanz
Projekt: Josefine Kramer Haus, Tettnang

Heren 5 Architecten bv bna, Amsterdam, Niederlande
Projekt: CAN fase 1, Amsterdam, Niederlande

Johan Celsing Arkitektkontor, Stockholm, Schweden
Projekt: Årsta Church, Stockholm, Schweden

kleyer.koblitz.letzel.freivogel gesellschaft von architekten, Berlin
Projekt: Technikum der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Berlin

Köppen Rumetsch Architekten, Nürnberg
Projekt: Niederrheinisches Freilichtmuseum, Grefrath

 

lens°ass architects, Hasselt, Belgien
Projekt: De Ark, Hasselt, Belgien

Light Earth Designs, Cambridge, United Kingdom
Projekt: Mapungubwe Interpretive Centre, Limpopo, South Africa

O'Donnell + Tuomey Architects, Dublin, Irland
Projekt: Saw Swee Hock Student Centre, London, United Kingdom

Scholl Architekten, Stuttgart
Projekt: Erweiterung Michael-Ende-Schule und Neubau Turnhalle, Frankfurt am Main – Rödelheim

studio inges, Berlin
Projekt: experimenta Science Center Heilbronn, Heilbronn

Wandel Hoefer Lorch Architekten, Saarbrücken
Projekt: Ökumenisches Forum Hafencity Hamburg, Hamburg
 


Winner

Kategorie „Büro- und Gewerbebauten“

Winner Gold in der Kategorie „Büro- und Gewerbebauten“: Boltshauser Architekten, Zürich, Schweiz | Umbau Atelierhaus Dubsstraße in Zürich, Schweiz.
</br>Foto © Beat Bühler (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)
Winner Gold in der Kategorie „Büro- und Gewerbebauten“: Boltshauser Architekten, Zürich, Schweiz | Umbau Atelierhaus Dubsstraße in Zürich, Schweiz.
Foto © Beat Bühler (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

WINNER GOLD

Boltshauser Architekten, Zürich, Schweiz
Projekt: Umbau Atelierhaus Dubstraße in Zürich, Schweiz

Hervorragende Normalität
„Der zurückhaltende Gewerbebau wurde als kluge Intervention in einem profanen Hinterhof eines typischen Zürcher Mehrfamilien-Wohnhauses platziert. Das Hinterhofhaus besticht in der recht engen und schwierigen Hofsituation durch eine überraschend hohe Materialqualität und eine hervorragende Normalität. Mit Selbstverständlichkeit behauptet sich der zweigeschossige, ruhige Backsteinbau und beweist durch den Einsatz von dunklem Backstein, prägnanten, großen Betonstürzen und dem durch Lehmputz dominierten Inneren einen sehr reflektierten Umgang mit der Situation und den Materialien. Eine Architektur mit Qualität die man versteht und die das Normale, Unscheinbare zugleich als etwas Besonderes begreifen lässt.“ – Statement der Jury

 

 

WINNER SILVER

KNOWSPACE / Erhard An-He Kinzelbach Architekt BDA, Berlin
Projekt: Atelierhäuser in Songzhuang, Songzhuang, China

raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung, Frankfurt am Main
Projekt: Parkhaus Jahrhunderthalle Bochum – eine perforierte Mauerwerkfassade für den Industriepark West, Bochum

SOL89, Sevilla, Spanien
Projekt: Cooking School in Ancient Slaughterhouse, Medina Sidonia, Cádiz, Spanien  

TYIN tegnestue Architects, Trondheim, Norwegen
Projekt: Cassia Co-op Training Centre, Sungai Penuh, Kerinchi, Sumatra, Indonesien

SPECIAL MENTION

Heidenreich & Springer Architekten, Berlin
Projekt: Bundesstiftung Baukultur, Potsdam

Hilmer & Sattler und Albrecht, Berlin
Projekt: Kältezentrale, Berlin

K&L Architekten AG, St. Gallen, Schweiz
Projekt: Neubau Geschäftshaus Raiffeisen Schweiz, St. Gallen, Schweiz

Kishi Waro, Kyoto, Japan
Projekt: KIT HOUSE Student Union building, Kyoto Institute of Technology, Kyoto, Japan

Konermann Siegmund Architekten, Hamburg
Projekt: Ulrich-Gabler Haus Lübeck, Lübeck

Weberwürschinger, Berlin
Projekt: Prolin, Rehau

NOMINEE

Bräunlin + Kolb Architekten Ingenieure, Berlin
Projekt: Haus des Rundfunks Berlin, Fassadensanierung, Berlin

Goetz Castorph Architekten und Stadtplaner, München
Projekt: Hybridbau: Werft und Wohnen, Nidau, Schweiz

Thesing & Thesing Architekten BDA, Heiden
Projekt: Atelier im Garten, Heiden

 


Winner

Kategorie „Wohnungsbau/ Geschosswohnungsbau“

Winner Gold in der Kategorie „Wohnungsbau/Geschosswohnungsbau“: vir.mueller architects, Neu-Delhi, Indien | Defence Colony Residence, Neu-Delhi, Indien
</br>Foto © Andre J. Fanthome (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)
Winner Gold in der Kategorie „Wohnungsbau/Geschosswohnungsbau“: vir.mueller architects, Neu-Delhi, Indien | Defence Colony Residence, Neu-Delhi, Indien
Foto © Andre J. Fanthome (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

WINNER GOLD

vir.mueller architects, Neu-Delhi, Indien
Projekt: Defence Colony Residence, Neu-Delhi, Indien

 

Ornamentale Backsteinkunst
„Bei diesem Mehrfamilienhaus, mitten im dicht bebauten Neu-Delhi gelegen, versuchten die Architekten mit minimaler Grundfläche auszukommen, ohne in den Typus des Hochhauses wechseln zu müssen. Um den klimatischen Verhältnissen gerecht zu werden, wurde der Backstein als Materialelement sowohl für den Sonnenschutz eingesetzt als auch Öffnungen für die Lüftung damit gestaltet. Aus diesem Pragmatismus heraus entwickelten sich so skulpturale Öffnungen, die mit ihrer Porösität und einer ornamentalen Qualität beeindrucken. Das Projekt ist exemplarisch kommunikativ in seiner Formensprache und zeigt die universelle und meist alternativlose Einsatzmöglichkeit des Materials Backstein in einem exotischen Kontext.“ – Statement der Jury



WINNER SILVER

JSWD Architekten, Köln
Projekt: Wohnhaus des Seniorenhauses St. Gertrud, Düren

Proctor and Matthews Architects, London, United Kingdom
Projekt: Hargood Close, Colchester, United Kingdom

Luis Martínez Santa-María, Madrid, Spanien
Projekt: 27 Social housing. Mocejón, Toledo, Spanien

KPW Papay Warncke und Partner Architekten, Hamburg
Projekt: Katharinenquartier, Hamburg

E2A Piet Eckert und Wim Eckert Architekten, Zürich, Schweiz
Projekt: Escher Terrassen, Zürich

SPECIAL MENTION

vir.mueller architects, Neu-Delhi, Indien
Projekt: Vasant Vihar Residence, Neu-Delhi, Indien

GAG Ludwigshafen, Ludwigshafen
Projekt: Sanierung der Westendsiedlung, Ludwigshafen

Uwe Schröder Architekt, Bonn
Projekt: Rom.Hof, Bonn-Dransdorf

Pasel Künzel, Rotterdam, Niederlande
Projekt: Goes. Mit Tracht und Satteldach, Goes, Niederlande

Hilberink Bosch Architekten, Berlicum, Niederlande
Projekt: Complex for the elder and people with a schizophrenic illness, Hertogenbosch, Niederlande

NOMINEE

AFF architekten, Berlin
Projekt: Kaiserliches Arbeitshaus Rummelsburg, Berlin-Lichtenberg

Architektenbüro Marlies Rohmer, Amsterdam, Niederlande
Projekt: Die Lebendige Stadt, Bloemhof, Groningen, Niederlande

Bedaux de Brouwer, Goirle, Niederlande
Projekt: Duikklok Tilburg, Tilburg, Niederland

Hans van der Heijden Architect / biq archtecten
Projekt: Morgenzonlaan, Den Haag, Niederlande

Fink+Jocher Architekten und Stadtplaner, München
Projekt: Waterfront Osterbek, Hamburg-Barmbek

Georg Graetz, Berlin
Projekt: Am Urban, Sanierung, Umbau und Neubau der denkmalgeschützten Krankenhausgebäude zu Wohnungen, Berlin

Jo Janssen Architecten, Maastricht, Niederlande
Projekt: Treebeek Centrum building phase 1, Brunssum, Niederlande

Schilling Architekten, Köln
Projekt: Sülzparc –Wohnen an der Neuenhöfer Allee, Köln

Stefan Forster Architekten, Frankfurt am Main
Projekt: Gemeinde Baufeld 15.2, Frankfurt am Main


 


Winner

Kategorie „Einfamilienhaus/ Doppelhaushälfte“

Winner Gold in der Kategorie
„Einfamilienhaus/Doppelhaushälfte“: H
Arquitectes, Sabadell, Barcelona, Spanien | 1101 House
</br>Foto ©  Adria Goula (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)
Winner Gold in der Kategorie „Einfamilienhaus/Doppelhaushälfte“: H Arquitectes, Sabadell, Barcelona, Spanien | 1101 House
Foto © Adria Goula (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

WINNER GOLD

H Arquitectes, Sabadell, Barcelona, Spanien
Projekt: 1101 House, Sant Cugat del Vallès, Barcelona, Spanien

 

Ein Sinn für Raum und Zwischenräume
„Das Wohnhaus entwickelt sich aus drei einfachen Backstein-Kuben die gezielt so zusammengefügt wurden, dass sich Außen- und Zwischenräume entwickeln die von einer hohen räumlichen Qualität zeugen. Mit dem Einsatz von simplen Elementen schaffen es die Architekten vor allem in zweiter Ebene mit gezielt platzierten Öffnungen und den entstandenen Zwischenräumen eine vielschichtige Tiefe in das Raumkonglomerat zu bringen und beweisen so ein großes Gefühl für Raum. Das Projekt sendet mit seiner komplexen Schlichtheit ein deutliches Signal für den ehrlichen Einsatz des Materials Backstein.“ – Statement der Jury

 


WINNER SILVER

Bayer & Strobel Architekten, Kaiserslautern
Projekt: Wohnhaus Z, Frankfurt am Main

M&DB Architecten, Den Haag, Niederlande
Projekt: House M, Steensel, Niederlande

Tham & Videgård Arkitekter, Stockholm, Schweden
Projekt: Creek House, Schweden

SPECIAL MENTION

AMUNT, Aachen
Projekt: Schreber, Aachen

as2 Architekten schomers. schürmann, Bremen
Projekt: Haus Wasserkunst, Bremen

bünck Architektur, Pulheim
Projekt: Neubau eines Einfamilienhauses, Pulheim

Gribben Matthew, Sydney, Australien
Projekt: Five Courts House, Leichhardt, Australien

H Arquitectes, Sabadell, Barcelona, Spanien
Projekt: 712 House, Gualba, Barcelona, Spanien

Lee Jeonghoon, Seoul, Korea
Projekt: Yongin-si, Gyeonggi-do, Korea

Pasel Künzel, Rotterdam, Niederlande
Projekt: V35K18 Wohnhaus in Leiden, Leiden, Niederlande

studiozero85, Pescara, Italien
Projekt: Home studio for an artist, Manoppello, Italien
 

NOMINEE

Dagmar Schork, Osterrönfeld
Projekt: EFH Haus Ostwald, Rendsburg

Jan Peter Wingender, Amsterdam, Niederlande
Projekt: Private House, Kavel 75, Rieteiland Ijburg, Amsterdam, Niederlande

Justus Mayser Architekt, Michendorf
Projekt: Neubau eines Bungalows in Potsdam, Potsdam

köppen strauch architekten, Düsseldorf
Projekt: Haus C, Leichlingen

LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei BDA, Stuttgart
Projekt: Haus Reisch,
Bad Saulgau

Meyer Terhorst Architekten, Hamburg
Projekt: Landhaus Klein Waabs, Waabs, Kreis Rendsburg-Eckernförde

 


Winner

Bestes Sanierungsprojekt | Ganzheitliche Sanierung

 Winner Gold in der Kategorie „Bestes Sanierungsprojekt | Ganzheitliche Sanierung“: Dohse Architekten, Hamburg | Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf
</br>Foto ©  Dorfmüller/Kröger/Klier (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)
Winner Gold in der Kategorie „Bestes Sanierungsprojekt | Ganzheitliche Sanierung“: Dohse Architekten, Hamburg | Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf
Foto © Dorfmüller/Kröger/Klier (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

WINNER GOLD 

Dohse Architekten, Carsten Dohse Dipl. - Ing. Architekt, Hamburg
Projekt: Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf, Hamburg

 

Expressive Sorgfalt
„Die gelungene Sanierung des denkmalgeschützte Ensembles des Bestattungsforums Ohlsdorf zeigt ein hohes Maß an Sorgfalt und Einfühlungsvermögen für das expressionistische Bauwerk von Seiten der Architekten und führte zu einer kompletten Instandsetzung die durch Zurückhaltung besticht. Dose Architekten schufen mit der Wiederherstellung des originalen Daches durch eigens entwickelte Backstein-Fertigteilelemente und dem behutsamen Umgang mit den weiteren, zu sanierenden Gebäudeteilen einen rundum kompletten und kultivierten Beitrag der den historischen Wert der Architektur als auch des Materials Backstein unterstreicht.“ – Statement der Jury


Winner

Bestes Sanierungsprojekt | Weiterbauen im Bestand

Winner Gold in der Kategorie „Bestes Sanierungsprojekt | Weiterbauen im Bestand“: Witherford Watson Mann Architects, London, United Kingdom | Astley Castle, Nuneaton, Warwickshire, United Kingdom 
</br>Foto © Philip Vile (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)
Winner Gold in der Kategorie „Bestes Sanierungsprojekt | Weiterbauen im Bestand“: Witherford Watson Mann Architects, London, United Kingdom | Astley Castle, Nuneaton, Warwickshire, United Kingdom
Foto © Philip Vile (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

WINNER GOLD

Witherford Watson Mann Architects, London, United Kingdom
Projekt: Astley Castle, Nuneaton, Warwickshire, United Kingdom
 

Die Qualität des Nutzlosen
„Mit einem hohen ästhetischen Anspruch bauten die Architekten die nutzlose gewordene Substanz partiell weiter, um etwas Neues zu schaffen, ohne den Bestand – so wie er ist – als geschichtliche Wahrheit in Frage zu stellen. Die Ruine mit ihrer massiven Struktur aus großformatigen Steinblöcken wird dabei als solche akzeptiert. Astley Castle steht bildhaft für historische und moderne Baukunst zugleich und regt zu einem ästhetischen Diskurs über Sanierung und Weiterbauen im Bestand an.“ – Statement der Jury
 


Winner

Bestes Passivhausprojekt

Winner Silver in der Kategorie „Bestes Passivhausprojekt“: Ackermann + Raff, Stuttgart | Gymnasium mit Sporthalle und Jugendhaus in Frankfurt-Riedberg, Frankfurt am Main<br>Foto © Tomas Herrmann (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)
Winner Silver in der Kategorie „Bestes Passivhausprojekt“: Ackermann + Raff, Stuttgart | Gymnasium mit Sporthalle und Jugendhaus in Frankfurt-Riedberg, Frankfurt am Main
Foto © Tomas Herrmann (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

WINNER SILVER

Ackermann + Raff, Stuttgart
Projekt: Gymnasium mit Sporthalle und Jugendhaus in Frankfurt-Riedberg, Frankfurt am Main

Cluster-Schule mit Passivhausstandard
„Der großzügige Schulkomplex überzeugt durch sorgfältige Detaillierung und seine klassische Schlichtheit – sowohl in der Materialwahl als auch in der ruhigen Formensprache. Er zeigt, dass mit einfachen Mitteln sich eine gut gestaltete Passivhaus-Architektur erreichen lässt.“ – Statement der Jury


Winner

Newcomer-Award

Winner Gold „Newcomer Award“ (v.l.n.r.): House LS Madampe, Sri Lanka und Haus Stein, Magdeburger Börde
Winner Gold „Newcomer Award“ (v.l.n.r.): House LS Madampe, Sri Lanka und Haus Stein, Magdeburger Börde

WINNER GOLD
 

M&DB Architecten, Den Haag, Niederlande
Projekt: House LS, Madampe, Sri Lanka

 

Ein Ferienhaus wie aus einem Guss
„Ein langgezogener weißer Riegel aus Backstein liegt idyllisch an der Westküste von Sri Lanka zwischen Strand und Palmen. Die klare und luftige Formensprache des Baukörpers mit seinem schlichten Satteldach aus einer weiß gestrichenen Holzbalken-Konstruktion lassen den Baukörper geradezu unschuldig und zugleich in seiner Existenz als selbstverständlich in der Landschaft verortet wirken. Das Projekt überzeugt durch seine klare Schlichtheit und, inmitten einer unkonventionellen Strandatmosphäre gelegen, vermittelt es eine erfrischende Leichtigkeit, trotz seiner Genetik als Massivbau aus Backstein. Ein Ferienhaus aus einem Guss.“ – Statement der Jury

 

 

Jan Rösler Architekten, Berlin
Projekt: Haus Stein, Magdeburger Börde, Sachsen-Anhalt

 

Dialektik zwischen Alt und Neu
„Mit der Backstein-sichtigen Sanierung einer alten Scheune und deren Umnutzung zu einem Ferienhaus schafft es der Architekt den Duktus des Gebäudes wieder in seiner entspannten Schönheit zu zeigen. Mit der großzügigen und offenen Aufteilung des Inneren sowie mit dem behutsamen Einbau von neuen Elementen und Öffnungen in der Fassade und einer stilvollen Materialwahl, erhält er die Dualität des bestehenden Baus ohne didaktisch zu wirken. Mit seinem Projekt beweist Jan Rösler auch wie man gekonnt eine Dialektik zwischen Alt und Neu schaffen kann, ohne den Identität stiftenden Bezug zum dörflichen Umfeld zu verlieren.“ – Jurystatement

 

Eine Liste mit allen Siegern und Nomierten finden Sie nachfolgend als Download.
 


Fritz-Höger-Preis 2014: Gesamtübersicht der Sieger

Hintergrundbild: Education Center Nyanza, Dominikus Stark Architekten; Foto © Florian Holzherr (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2011)