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Büro- und Gewerbebauten

Denkmalgerechte Sanierung

Bei der Sanierung dieses Hauses am Markt wurden die typischen Fassadenelemente des späten 19. Jahrhunderts sorgsam wieder herausgearbeitet: gelber Backstein und historisches Zierwerk.

Foto © hehnpol architektur (Einreichung im Rahmen des FHP 2017)

Foto © hehnpol architektur (Einreichung im Rahmen des FHP 2017)

Das Haus besteht aus zwei Teilbaukörpern mit unterschiedlichen Fassaden. Der Gebäudeteil an der Propsteigasse mit einer Fassade aus gelben Backsteinen und historistischem Zierwerk wurde im Jahre 1892 erbaut, der marktseitige Teil mit einer Putzfassade wurde nach Abbruch des Vorgängerbaus um 1910 erstellt. Der zu den Straßen giebelständige Baukörper ist polygonal. Die neu errichtete Gastronomie im Erdgeschoss ermöglicht einen Durchblick vom Markt bis zur Propsteigasse. Während im marktseitigen Vorderhaus eher Caféhaus-Atmosphäre herrscht, dominiert im Hinterhaus eher ein rustikaler Charakter. Hier finden auch Veranstaltungen wie Poetry Slams, Konzerte oder Lesungen statt. Aus konstruktiven, bauphysikalischen und brandschutztechnischen Gründen wurde eine nicht sanierungsfähige Zwischendecke aus Holz entfernt und durch eine Sichtbetondecke ersetzt.

 

Die denkmalgeschützten Fassaden wurden sorgfältig freigelegt, nach historischen Befundspuren untersucht, soweit als möglich wiederhergestellt und saniert und nur in Teilflächen subtil ablesbar ergänzt. Eine denkmalgeschützte Innenwand mit Backsteingefachen im Hinterhaus wurde erhalten. Eine Stuckdecke im Vorderhaus wurde freigelegt und wiederhergestellt, sämtliche Innenwände wurden mit flachsbewehrtem Lehmputz versehen.

Projektdaten

Ort: Beckum, Deutschland

 

Bauherr: Sybille Niehaus

 

Architekt: hehnpohl architektur bda

 

Grundstücksfläche: 364 m2

 

Bebaute Fläche: 364 m2

 

Nutzfläche: 800 m2

 

Bauzeit: 2015 - 2017


Ökumenisches Forum Hafencity Hamburg | Wandel Hoefer Lorch Architekten | Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014