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Büro- und Gewerbebauten

Die Kunst des Zitats

Die Reliefierung der Fassade hebt das Gebäude aus seiner ebenfalls backsteingeprägten Umgebung heraus. Gleichzeitig bezieht es sich bewusst auf die Industriearchitektur der Zwischenkriegszeit.

Foto © Stefan Schilling (Einreichung im Rahmen des FHP 2017)

Foto © Stefan Schilling (Einreichung im Rahmen des FHP 2017)

Die Gestaltung des Gebäudes zitiert die Architektursprache historischer Industriegebäude auf eine moderne Art und Weise, ohne aber deren ruhige und zurückhaltende Gestalt zu konterkarieren. Mit seiner Backsteinfassade fügt sich das Gebäude in seiner Materialität harmonisch in das bestehende Umfeld der 1920er-Jahre ein. Gezielte gestalterische Maßnahmen, wie die Reliefierung der Klinkerfassade, heben das Gebäude jedoch zurückhaltend vom benachbarten Bestand ab und machen es mit seiner eleganten Präsenz zum neuen zentralen Punkt des Campus. Auf einer quadratischen Grundfläche sind vier einzelne Gebäudeteile situiert, die durch einen gemeinsamen Klinkersockel zusammengefasst werden. Die einzelnen Gebäudekörper spiegeln die interne Abteilungsstruktur der Unternehmenseinheit wieder und werden durch eine kreuzförmige Erschließungsfuge zusammen gebunden.

 

Die Materialität der Außenfassade findet einen fließenden Übergang in den verglasten Bereich. Großzügige Ausblicke schaffen einen Außenbezug und ermöglichen jederzeit die Orientierung im Gebäude und auf dem gesamten Campus.

Projektdaten

Ort: Pulheim, Deutschland

 

Bauherr: Amprion GmbH

 

Architekt: Kaspar Kraemer Architekten BDA

 

Bebaute Fläche: 2.950 m2

 

Nutzfläche: 7.350 m2

 

Bauzeit: 2014-2016


Ökumenisches Forum Hafencity Hamburg | Wandel Hoefer Lorch Architekten | Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014