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Eckpunkte geschaffen

Das Melanchthonhaus gilt als das authentischste Gebäude der Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt und zählt zum UNESCO-Welterbe. Neben dem eigentlichen Haus als Lebens- und Wirkungsort Philipp Melanchthons, aus dem alle störenden Funktionen entfernt wurden, wurde ein Erweiterungsbau errichtet. Hier entstanden Ausstellungsräume, in denen Exponate mit hohen konservatorischen Anforderungen präsentiert werden.

Foto © Dietzsch & Weber Architekten (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

Foto © Dietzsch & Weber Architekten (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

Der dreigeschossige Baukörper nimmt die Flucht der bestehenden Bebauung an der Collegienstraße auf und orientiert sich an den Höhen von Melanchthonhaus und benachbartem Torgebäude. Gartenseitig verspringt der Baukörper, um so zwischen den unterschiedlichen Tiefen des Toranbaus des Melanchthonhauses und des Vordergebäudes zu vermitteln. Die Fassaden des Erweiterungsbaus wurden in grauem Klinkermauerwerk ausgeführt. Rücksprünge für Eingangsbereich und Schrägdach sowie Fensterformate unterstützen die plastische Wirkung des Baukörpers, der auf die traditionelle Schichtung Sockel-Gebäude- Dach verzichtet und stattdessen monolithisch wahrgenommen wird. Der Treppenraum im Neubau nimmt Bezug auf die Treppen im Melanchthonhaus und schafft eine durchgehende Wegeführung über beide Gebäude. Die den Ausstellungsräumen nach Süden vorgelagerten Nischenbereiche schaffen für den Besucher Sichtbezug zu Melanchthonhaus, Melanchthongarten und Elb-Landschaft.

Projektdaten

Ort: Wittenberg

 

Bauherr: Stiftung Luthergedänkstätten

 

Architekt: Dietzsch & Weber Architekten

 

Grundstück

Bebaute Fläche: 218 qm

 

Nutzfläche: 365 qm

 

Bauzeit: 2010 - 2013

 

Baukosten: 2 Mio. Euro


Ökumenisches Forum Hafencity Hamburg | Wandel Hoefer Lorch Architekten | Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014