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Filtermauerwerk harmoniert mit preussischem Altbau

Mit ökonomischen Mitteln den schwierigen Spagat zwischen Denkmalpflege und technischer Notwendigkeit zu lösen ist ein ambitioniertes Ziel. Die Gebäude der ehemaligen Pestalozzi-Schule am Kirchplatz in Wittstock/Dosse stellen im Zusammenspiel mit der St.-Marienkirche ein eindrucksvolles Bauensemble dar.

Foto © Christian Richters (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

Foto © Christian Richters (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

Beide Bauwerke werden vor einschneidenden Umbauten bewahrt und soviel Nutzflächen wie möglich für die Anforderungen einer Integrations- Kita erschlossen. Die Bausubstanz der ehemaligen Schule aus den Jahren 1839 und 1894 zeichnet sich durch eine ungewöhnlich geringe Überformung aus. Neben den denkmalpflegerisch hoch einzuschätzenden Backsteinfassaden ist auch innen der Originalzustand der Bausubstanz noch immer klar ablesbar.

 

Der Ergänzungsbau wird in Anlehnung an die Bestandsgebäude als zweischaliges Backsteingebäude mit großflächigem Filtermauerwerk ausgebildet. Das macht ihn auch in direkter Nachbarschaft zum attraktiven Altbau alles andere als langweilig. Durch das Abrücken des Neubaus vom Bestand ist die Architektur des alten Giebels weiterhin erkennbar. Die „Brückenbauten“ nehmen in ihrer Anbindung an den Bestand weitgehend Rücksicht auf die Fassadengliederung und betonen die Übergänge zwischen den Gebäuden. Es wurde ein Ziegel verwendet, der dem seit Jahrhunderten in Wittstock verwendeten ähnelt, um eine Kontinuität über die Epochen darzustellen.

Projektdaten

Ort: Wittstock/Dosse

 

Bauherr: Stadt Wittstock/ Dosse

 

Architekt: kleyer.koblitz.letzel. freivogel

 

Grundstück: 2.200 qm

 

Bebaute Fläche: 770 qm

 

Nutzfläche: 1.100 qm

 

Bauzeit: 2009 - 2013

 

Baukosten: 2,4 Mio. Euro


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