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Schimmernde Schindeln in einer alten Stadt

Im Herzen einer historischen Stadt mit harmonischen Backsteinhäusern, Innenhöfen und verbindenden Torbögen gelegen, tritt das Sorø Kunstmuseum der Architekten Lundgaard & Tranberg in einen lebendigen und doch respektvollen Dialog mit seiner Umgebung.

Foto © Jens Lindhe (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

Foto © Jens Lindhe (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises)

Seine reduzierte geometrische Form, verkleidet mit einem Mauerwerk aus faszinierenden Schindeln, greift die Proportionen und charakteristischen Materialien der Stadt auf. Der Anbau schließt an das bestehende Museum – ein klassizistisches Gebäude von 1834 – an und greift mit seiner Positionierung abseits der Hauptstraße die Tradition gewerblich genutzter Hinterhäuser auf. Er schafft zwei klar definierte Innenhöfe, die mit einem Durchgang miteinander verbunden sind.

 

Fassade und Dach des Anbaus sind mit Backsteinschindeln verkleidet, deren Farben und Schattierungen sich mit dem Wandel von Wetter, Lichtverhältnissen und Jahreszeiten verändern. Die wechselnden Farbtöne, die von Violett, Rot und Orange bis Braun reichen, laden ein, näher zu kommen und die Wände anzufassen. Oft gehen Besucher, die erstmals in den Innenhof kommen, zunächst direkt an das Gebäude heran, weil sie herausfinden möchten, um welches Material es sich handelt. Seine robuste Oberflächenstruktur und das Fassadenrelief stellen eine Beziehung zu den Mauerwerkstraditionen der Kleinstadt her. Die Schindeln sind überlappend angeordnet, die Kanten und Fensterrahmen in einer Messinglegierung ausgeführt.

Projektdaten

Ort: Copenhagen

 

Bauherr: Soro Art Museum

 

Architekt: Lundgaard & Tranberg Architects

 

Grundstück: 1.290 qm

 

Bebaute Fläche: 400 qm

 

Nutzfläche: 1.400 qm

 

Bauzeit: 2010 - 2011

 

Baukosten: 4,8 Mio. Euro


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