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Umweltfreundlicher Backstein - von Anfang bis Ende

(KK). Diejenigen, die in einem Haus mit zweischaliger Wand und Backsteinfassade wohnen, wissen die Vorteile einer solchen Bauweise zu schätzen. So lässt sich mit Backstein, kurz gesagt, gesund, umweltfreundlich und komfortabel leben. Vielen Bauherren dürfte jedoch neu sein, dass der Baustoff indirekt auch Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt schafft.

Vom Lehmabbaugebiet zum Feuchtbiotop: Bereits wenige Monate nach dem Ende des Rohstoffabbaus nehmen Pflanzen und Wasservögel den neuen Lebensraum im renaturierten Feuchtbiotop an, wie hier in Sudweyhe/Niedersachsen.

Vom Lehmabbaugebiet zum Feuchtbiotop: Bereits wenige Monate nach dem Ende des Rohstoffabbaus nehmen Pflanzen und Wasservögel den neuen Lebensraum im renaturierten Feuchtbiotop an, wie hier in Sudweyhe/Niedersachsen.

 

Die Frage, was eigentlich mit den Abbaustellen passiert, stellen sich die Wenigsten. Oftmals handelt es sich um artenarme Brach-, Forst- und Weideflächen, die für den Ton- bzw. Lehmabbau freigegeben werden. Die enstandenen Tongruben fallen, je nach Region, unterschiedlich tief aus. Was auf den ersten Blick als mehr oder weniger großes Loch erscheint, bietet bei näherer Betrachtung optimale Voraussetzungen für einen Neuanfang der Natur. Die Unternehmen der Ziegelindustrie nehmen für den Eingriff in die Natur Ausgleichsmaßnahmen vor und setzen sich mit großem Engagement und finanziellem Einsatz für Renaturierungs- oder Rekultivierungsmaßnahmen ein. Bereits vor dem eigentlichen Abtragen von Ton oder Lehm lassen die Ziegeleien eine Umweltverträglichkeitsprüfung vornehmen.

 

Ob eine Abbaustelle später zum Feuchtbiotop oder eine Rekultivierung zu Wiesen und Weiden empfohlen wird, hängt von der jeweiligen regionalen Bodenbeschaffenheit ab. In Niedersachsen zum Beispiel, wo die Weser innerhalb von Jahrtausenden Lehm angeschwemmt hat, entstehen an vielen Stellen regelrechte Netzwerke hochwertiger und fruchtbarer Biotope. Sie bieten neuen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Schon nach wenigen Monaten wachsen in und an den ehemaligen Tongruben Pflanzen. Es dauert nicht lange, dann siedeln sich verschiedene Vogelarten an, wie zum Beispiel Blesshühner und Störche. Auch für Fischreiher sind die Biotope beliebte Brutstätten. Backsteine entstehen aus den Naturprodukten Ton und Lehm.

 

Selbst der im Bestand gefährdete Eisvogel findet in renaturierten Tonabbaugebieten ideale Bedingungen vor. Es überrascht daher nicht, dass viele ehemalige Tongruben unter Naturschutz gestellt werden. Unter ökologischen Gesichtspunkten sind die Renaturierungsmaßnahmen häufig wertvoller als die Nutzung des Geländes vor dem Abbau. Unter dem Aspekt der Umweltverträglichkeit erweist sich Backstein somit als ein natürlicher Baustoff von Anfang bis Ende.

 

Pressestelle Zweischalige Wand Bauen mit Backstein
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06 pi lebensraum

Hintergrundbild: Geschäfts- und Bürogebäude Domstraße, schenk+waiblinger architekten, Hamburg; Foto © schenk+waiblinger (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2011)