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Angenehm kühle Oase an heißen Tagen

29.06.2005

(KK). Ob Regen, Frost oder sommerliche Hitze: Bereits Temperaturen über 25 Grad Celsius beeinträchtigen das Wohlbefinden. Durch seine ausgleichenden Eigenschaften schiebt Backstein der sommerlichen Hitze einen Riegel vor: Er speichert die Tageshitze und gibt sie nachts an die kühle Außenluft ab. Dieser Effekt der zeitversetzten Wärmeaufnahme und -abgabe wird Phasenverschiebung genannt. So bleibt das Haus selbst an den heißesten Sommertagen eine angenehm kühle Oase.

Dämmung auf Passivhausstandard
Ein zweischaliges Mauerwerk aus Backstein mit Dämmschicht ermöglicht sehr gute Dämmwerte und ein optimales Raumklima. Heizenergie wird gespart und gesetzliche Richtwerte können spielend eingehalten werden. Dabei wird vor das tragende Hintermauerwerk eine Wetterschicht aus Backstein gezogen. Im Zwischenraum wird eine fast beliebig dicke Dämmstoffschicht eingebracht. So kann das Bauprinzip den Standard eines Passivhauses erreichen und das bei vollkommener Wartungsfreiheit: Die Backsteinfassade gibt Algen keine Chance und ist schmutzunempfindlich.

Klimaanlage aus Naturstoff
Auch im Winter bietet eine zweischalige Wand klare Vorteile. Durch das Mauerwerk und die starke Dämmschicht entweicht kaum Heizwärme. Der Wärmedurchgangskoeffizient der Gebäudehülle, der so genannte K-Wert, beeinflusst den Heizenergiebedarf massiv. Je niedriger der K-Wert, desto geringer ist der Energieverbrauch und die Heizkosten.
Zum Vergleich: Eine normal gedämmte, einschalige Wand hat einen durchschnittlichen K-Wert von 0,30 bis 0,20. Eine zweischalige Wand mit Niedrigenergiehausstandard erreicht dagegen einen Wert von 0,14 bis 0,12 und reduziert die Heizkosten um mehr als die Hälfte.

Nachmauern schont Substanz und Ressourcen
Bei älteren verputzten Häusern mit sanierungsbedürftiger Fassade zahlt sich die nachträgliche Verkleidung mit Backsteinen durch die eingesparte Heizenergie schnell aus. Dazu wird an die bestehende Wand eine neue Dämmschicht ange-bracht und parallel dazu die Backsteinmauer hochgezogen. Sie schützt die tragende Wand vor unwirtlicher Witterung, wodurch die Lebensdauer des Gebäudes erheblich gesteigert werden kann. Zudem speichern die Ziegel tagsüber die Sonnenwärme als zusätzliche Energie.

Feuchtigkeit hat keine Chance
Jedes Gebäude ist Feuchtigkeit ausgesetzt , von außen durch Witterungseinflüsse, von innen durch Verdunstungsfeuchte. Dringt Wasser in das Mauerwerk ein, nimmt die Gebäudesubstanz Schaden. Backsteinfassaden gleichen Luftfeuchtigkeitsunterschiede aus. Durch die kapillare Struktur des Naturbaustoffs wird die dampfförmige Raumfeuchtigkeit nach außen gezogen und Regennässe bleibt außen vor.

 

Pressestelle Zweischalige Wand - Bauen mit Backstein
KK Public Relations
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E-Mail: info@kopfkunst.net

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Hintergrundbild: Geschäfts- und Bürogebäude Domstraße, schenk+waiblinger architekten, Hamburg; Foto © schenk+waiblinger (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2011)