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Harmonie von Backstein und Beton

BONN/STUTTGART. Wer gleichzeitig modern und nachhaltig bauen will, der macht mit dem Baustoff Backstein alles richtig. Er steht geradezu exemplarisch für eine „gebaute Altersversorgung“, ist robust, langlebig und überdauert Jahrhunderte. Andererseits sind mit ihm kühne, ästhetisch hochwertige Architekturentwürfe realisierbar.

Foto © David Franck (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014)

Foto © David Franck (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014)

Gemauerte Gebäude mit zweischaligen Backsteinwänden sind auch bei der Energieeffizienz und damit auch beim Klimaschutz weit vorne. Zwischen die tragende Wand und die davor liegende Wand lässt sich äußerst effektive Wärmedämmung packen. Und im Sommer garantieren Vor- und Hintermauerwerk eine angenehme Kühle.

 

Letzteres ist umso wichtiger, wenn man in attraktiver, aber eben auch sonnenintensiver Hanglage baut. Denn von dort oben ist die Aussicht zwar fast immer am besten, die Wärmeentwicklung im Hochsommer allerdings auch beträchtlich. Das trifft auch auf die innerstädtischen Hanglagen rund um den so genannten Stuttgarter Kessel zu. Im Osten der baden-württembergischen Landeshauptstadt positionierten Bottega + Ehrhardt Architekten ein dreigeschossiges Wohnhaus so am Hang, dass der Blick aus allen Räumen und von den Terrassen ungehindert über das Neckartal schweifen kann.

 

Geschickt spielen Giorgio Bottega und Henning Ehrhardt mit der Topographie des Grundstücks. Von der Straße ist das Wohnhaus zurückversetzt und kaum zu sehen, ein eingeschossiges Nebengebäude schirmt zudem gegen unerwünschte Einblicke ab. Erst in der talseitigen Ansicht entfaltet der Baukörper mit seinen drei Vollgeschossen seine ganze Größe. Bereits frühzeitig wussten die Bauherren, dass es für ihr Haus eine Backsteinfassade sein sollte. Farblich aufeinander abgestimmt, harmoniert das Zusammenspiel aus hellgrauen Ziegeln und glatten Sichtbetonoberflächen.

 

In den oberen zwei Etagen logieren die Bauherren auf großzügigen 240 Quadratmetern Wohnfläche. Durch einen baulichen Kniff nutzen die Architekten den Hang auch für die innere Erschließung. Der Eingang befindet sich wie bei einem Split-Level – also um ein halbes Stockwerk versetzt – auf einem Zwischengeschoss. Von dem offenen Entree mit einer imposanten Raumhöhe von 3,50 Metern führt jeweils eine halbe Treppe in die zwei Geschosse. Auf der oberen Etage befindet sich die Wohnebene mit der offenen Küche und der durch eine Wandscheibe mit Kamin abgetrennten Arbeitsbibliothek. Zwei in den Baukörper eingeschnittene Terrassen fassen den Grundriss ein. Eine Wendeltreppe führt auf die Dachterrasse. Auf der mittleren Etage liegen das Schlafzimmer mit Ankleide und Bad sowie der Sauna- und Fitnessbereich mit Loggia.

 

Das unterste Geschoss nimmt eine 125 Quadratmeter große Einliegerwohnung mit separatem Eingang ein. Wenn die Bauherren eines Tages nicht mehr vermieten möchten, können alle Ebenen ganz einfach zusammengeschaltet werden – nur eine einzige Wand wird dann entfernt.

 

Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne weiteres aussagekräftiges Bildmaterial sowie weitere Informationen zum Thema für eine Veröffentlichung zur Verfügung.

 

Belegexemplare bzw. ein Link zur Online-Veröffentlichung freundlichst erbeten.

 

Pressekontakt:

Kopfkunst, Agentur für Kommunikation GmbH

Michael Hagel

Am Mittelhafen 10

48155 Münster

Tel.: (02 51) 9 79 17-350, E-Mail: presse@backstein.com

Hintergrundbild: Geschäfts- und Bürogebäude Domstraße, schenk+waiblinger architekten, Hamburg; Foto © schenk+waiblinger (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2011)