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Lichtdurchflutete Wohnskulptur

BONN/MÜNSTER. Eine sichere Altersvorsorge ist heute wichtiger denn je. Und was ist sicherer als die eigene Immobilie? Das Symbol schlechthin für eine solche „gebaute Lebensversicherung“ ist das Backsteinhaus. Es ist massiv, robust und äußerst langlebig. Welcher andere Baustoff überdauert schon Jahrhunderte und sieht dabei bis ins hohe Alter blendend aus?

Foto @ Roland Borgmann (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014)

Foto @ Roland Borgmann (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014)

Die Vorteile der zweischaligen Backsteinwand sind auch bei der Energieeffizienz offensichtlich. Zwischen die tragende Wand und die davor liegende Wand passt jede Menge Wärmedämmung. Und im Sommer garantieren Vor- und Hintermauerwerk angenehme Kühle. Hinreichend gute Argumente, zeitgemäße Architektur mit dem Baustoff Backstein zu realisieren. Diese Argumente hatte auch ein Bauherr in Münster im Sinn. Nun erschließt heutzutage keine Kommune ein Neubaugebiet, ohne dazu einen Katalog an Richtlinien, Vorschriften und Regeln zu veröffentlichen. Wenig Spielraum gewährte so auch der restriktive Bebauungsplan im Westen von Münster, der für das Baugrundstück einer Familie nur eine zweigeschossige offene Bauweise mit geneigtem Dach erlaubte.

 

Nur auf den ersten Blick konventionell

 

Das ortsansässige Architekturbüro Burhoff & Burhoff löste diese Bauaufgabe allerdings mit Bravour. Von außen erscheint das Wohnhaus auf den ersten Blick eher konventionell und zurückhaltend, doch verleihen der eingerückte Eingangsbereich, die Erkervorbauten an den Fassaden und die eingeschnittene Dachterrasse dem Baukörper eine skulpturale Note. Die Plastizität wird auch durch das Sichtmauerwerk aus roten Ringofenklinkern unterstrichen, deren raue unregelmäßige Oberfläche das Wohnhaus wohltuend von den weiß verputzten Bauten der Nachbarschaft abhebt. Die hellen, naturbelassenen Eichenholzfenster bilden einen schönen Kontrast zu dem rauen Ziegelmauerwerk. Doch nicht nur für die Fassade setzen die Architekten auf die unregelmäßig geformten Klinker, auch in der Gartengestaltung kommt der Verblender für Beeteinfassungen, die Gartenmauer und das Gartenhaus zum Einsatz.

 

Ausgerichtet auf den Familienalltag mit drei Kindern konzipierten die Münsteraner Architekten einen kompakten Grundriss auf drei Ebenen, der auf 250 Quadratmetern Wohnfläche vielschichtige Qualitäten vereint. Mit geschossübergreifenden Innenraumbezügen schufen sie unerwartete Sichtachsen und generierten überraschende Durchblicke. Das beginnt bereits in der nordseitigen Eingangshalle, deren zweigeschossiger Luftraum bis unter die Dachschräge reicht. Den großzügigen Eindruck betont auch das konisch in die Fassade eingelassene Fenster über der Eingangstür, dass sowohl das Entree als auch die Galerie im Obergeschoss belichtet. Das Erdgeschoss ist als offene Raumkonstellation organisiert. An die Eingangshalle schließt der große Wohnraum an, nur durch eine Wandscheibe mit Kamin vom Koch- und Essbereich separiert. Über großflächige Schiebefenster und Verglasungen fällt viel Tageslicht ein, die Grenze zwischen innen und außen verschwimmt.

 

Dachterrasse als privater Rückzugsort

 

Leicht und luftig windet sich vom Entrée die in weiße Stahlwangen eingefasste Treppe in die oberen Etagen zu den privaten Schlafräumen. Von der offenen Galerie im ersten Obergeschoss geht der Blick durch das Nordfenster auf die Nachbarschaft, aber erst im Dachgeschoss macht das Innenfenster zum Luftraum die volle Gebäudehöhe erlebbar. Ein besonderes Highlight ist die von außen nicht einsehbare Dachterrasse nach Süden, die als ganz privater Rückzugsort für die Familie fungiert.

 

Belegexemplar oder Online-Link zur Veröffentlichung freundlich erbeten

 

Weitere Infos:

Initiative Zweischalige Wand – Bauen mit Backstein

Schaumburg-Lippe-Straße 4

53113 Bonn

Tel.: (02 28) 9 14 93-18, E-Mail: zwm@ziegel.de

www.backstein.com

 

Pressekontakt:

Kopfkunst, Agentur für Kommunikation GmbH

Am Mittelhafen 10

48155 Münster

Michael Hagel

Tel.: (02 51) 9 79 17-350

E-Mail: presse@backstein.com

Hintergrundbild: Geschäfts- und Bürogebäude Domstraße, schenk+waiblinger architekten, Hamburg; Foto © schenk+waiblinger (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2011)