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Mit Backstein bleibt Lärm außen vor

BONN. Wen es ins Eigenheim zieht, der möchte nicht nur nach eigenen Vorstellungen wohnen. Ebenso wichtig sind Privatsphäre und Ruhe. Besonders in Ballungsgebieten mit hoher Verkehrsdichte, egal ob auf der Straße, Schiene oder in der Luft, spielt das Thema Lärmschutz eine immer größere Rolle. Doch auch ständig Ohrenzeuge der Geräuschkulisse von Nachbarn zu sein, kann belasten. Viel Ärger und Unwohlsein erspart sich, wer vorbeugt. Mehr als nur eine optisch ansprechende Lösung sind zweischalige Wände mit Backsteinfassade. Im Verbund mit gut isolierten Fenstern wirken sie deutlich lärmmindernd.

Foto © Hagen Stier | Fiederling Habersang Architekten (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014)

Foto © Hagen Stier | Fiederling Habersang Architekten (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014)

Lärm ist nicht nur störend – er kann auch krank machen. Chronischer Krach erhöht das Risiko für Depressionen und Herzschwäche. Das ist jetzt wissenschaftlich belegt. Bei der umfangreichen Lärmwirkungsstudie NORAH (Noise-Related Annoyance, Cognition and Health) wurden über nahezu fünf Jahre die gesundheitlichen Folgen von Flug-, Straßen- und Schienenlärm untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen: An Lärm kann man sich nicht gewöhnen. Akustische Belastungen sind nicht nur ein ärgerliches Umweltproblem, sondern beeinträchtigen auch unser Wohlbefinden. Wenn Lärm dauerhaft stresst, büßen wir Schlaf und Leistungsfähigkeit ein. Wie stark man sich von Lärm, also unerwünschtem Schall, gestört fühlt, ist individuell. Feststeht: Ab 80 Dezibel gefährdet Schall das Gehör. Das entspricht in etwa dem Lautstärkepegel eines Rasenmähers. Ein lautes Gespräch erreicht bereits 60 Dezibel.

 

Nicht immer und überall kann man sich vor Lärm schützen. In den eigenen vier Wänden ist das sehr wohl möglich – wenn man bereits beim Planen des Hauses damit beginnt. Hohen Schallschutz bieten zweischalige Wände mit Backsteinfassade. Zweischalig bauen bedeutet, dass vor die tragende Wand eine Backsteinverblendung gemauert wird. Die Verblendung, auch Wetterschale genannt, schützt zum einen vor Regen, Wind, Hitze und Kälte. Zum anderen puffert sie zuverlässig Geräusche ab. Grund dafür ist der mehrschichtige Aufbau: Massive Schalen, unterschiedlich dick und schwer, brechen die Schallwellen und verhindern Resonanzen. Bis zu 70 Dezibel lassen sich so abhalten. Damit erzielen zweischalige Wände im Vergleich zu einschaligem Mauerwerk deutlich bessere Schalldämmwerte.

 

Gut zu wissen: Zweischalig heißt keinesfalls extrem dick. Nachdem die Anforderungen an das Dämmen von Häusern gestiegen sind, ist auch eine Wandkonstruktion aus Beton und Kalksandstein nicht generell schlanker als ein zweischaliges System mit Backstein.

 

Allerdings sind auch optimal gedämmte Wände nur so gut wie ihre größten Schwachstellen, nämlich die Fenster. Den besten Schutz bieten spezielle Schallschutzfenster. In der höchsten Schallschutzklasse schirmen sie bis zu 50 Dezibel ab. Vorausgesetzt, die Rollladenkästen sind fachmännisch gedämmt – sonst findet der Schall doch noch einen Weg durch das Mauerwerk.

 

Mehr Informationen zu den vielen Vorteilen von massiven Häuser mit Backsteinfassade finden Bauherren in der zwölfseitigen Broschüre ‘Nachhaltig für die Zukunft‘. Sie kann kostenlos bestellt oder als PDF-Dokument heruntergeladen werden: www.backstein.com/passivhaus

 

Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne aussagekräftiges Bildmaterial sowie weitere Informationen zu den Themen Bauen mit Backstein und Zweischalige Wand für eine Veröffentlichung zur Verfügung.

 

Belegexemplare bzw. ein Link zur Online-Veröffentlichung freundlichst erbeten.

 

Weitere Infos:
Initiative Zweischalige Wand – Bauen mit Backstein
Tel.: (02 28) 9 14 93-18, E-Mail: zwm@ziegel.de
www.backstein.com

 

Pressekontakt:
KopfKunst, Agentur für Kommunikation GmbH
Anja Kallfelz
Tel.: (02 51) 9 79 17-0, E-Mail: presse@backstein.com

Hintergrundbild: Geschäfts- und Bürogebäude Domstraße, schenk+waiblinger architekten, Hamburg; Foto © schenk+waiblinger (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2011)