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Pressespiegel

Fritz-Höger-Preis 2014 für Backstein-Architektur - Nachhaltig Bauen mit Backstein

Wo es darum geht, ökologische Aspekte wie Ressourcenschonung und Energieeffizienz zu kommunizieren, ist ein Begriff in aller Munde: Nachhaltigkeit. Ein durch und durch positiv besetztes Wort, das in seiner ursprünglichen Bedeutung eine wichtige Qualität verantwortungsbewusster Architektur ausdrückt: Beständigkeit. Eine Qualität, die das Fundament einer generationenübergreifenden Baukultur bildet und die heutzutage leider alles andere als selbstverständlich ist.

Foto © Initiative Bauen mit Backstein

Foto © Initiative Bauen mit Backstein

Der kollektive Dämmwahn und die daraus resultierenden Einheitsfassaden mit Wärmedämmverbundsystemen zeugen von dieser falsch verstandenen, lediglich auf Energieeinsparung reduzierten Nachhaltigkeit.

 

Bauen ohne Sinn für Beständigkeit kann nicht guten Gewissens als nachhaltig bezeichnet werden, soll der Begriff mehr als nur eine leere Worthülse darstellen. Beständigkeit zeigt sich offenkundig in der Langlebigkeit eines Gebäudes. Diese hängt entscheidend von seiner Fassade sowie der Qualität ihrer handwerklichen Umsetzung ab. Hier kommt der altbewährte Baustoff Backstein ins Spiel: „Das Material artikuliert Beständigkeit“, wie Fritz-Höger-Preisträger Prof. Andreas Meck kürzlich treffsicher formulierte.

 

Doch was nützen uns Gebäude, die zwar 100 Jahre überdauern, jedoch nicht auf langfristige Akzeptanz bei ihren Bewohnern – und Betrachtern – stoßen? An dieser Stelle treffen Pflicht und gestalterische Kür aufeinander, denn Architektur, die für mehrere Generationen geschaffen wird, ist – gerade im öffentlichen Raum – zu einer zeitlosen Ästhetik verpflichtet.

 

„Häuser kommen nach ca. 20 Jahren in ihre schwierigste Phase, weil man dann alles, was daran modisch ist, nicht mehr sehen mag. Dann muss noch eine Qualität da sein, die das Haus rettet“, brachte es Alexander Schwarz, Fritz-Höger-Preisträger 2011 und Managing Director bei David Chipperfield Architects Berlin, in einem Interview auf den Punkt und führte bei dieser Gelegenheit den Schönheitsbegriff in die Nachhaltigkeitsdebatte ein. „Ein schönes Haus ist ein nachhaltiges Haus. Häuser, die man mag, wird man auch nutzen wollen.“

 

Architektur, deren Nachhaltigkeit sich sowohl durch Energieeffizienz als auch durch Beständigkeit und Schönheit definiert – genau darum geht es bei dem von der Initiative Bauen mit Backstein ausgelobten Fritz-Höger-Preis 2014 für Backstein-Architektur. Seit dem 15. Dezember 2013 haben Architekten und Planer die Gelegenheit, ihre Beiträge bei dem mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Wettbewerb einzureichen.

 

Übrigens: Unabhängig von einer Teilnahme beim Fritz- Höger-Preis für Backstein-Architektur sind Architekten und Planer eingeladen, sich und ihre Projekte mit einem eigenen Firmenprofil auf dem Architektur-Portal www.backstein.com zu präsentieren. Ziel des kostenlosen Service-Angebots der Initiative Bauen mit Backstein ist es, interessierten Bauherren eine bundesweite Übersicht von Architekturbüros zu verschaffen, die über Kompetenz und Erfahrung im Bauen mit Backstein – und damit im nachhaltigen Bauen – verfügen.

 

 

 

wettbewerbe-aktuell_01/2014

wettbewerbe-aktuell.de

Hintergrundbild: Geschäfts- und Bürogebäude Domstraße, schenk+waiblinger architekten, Hamburg; Foto © schenk+waiblinger (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2011)