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Das Backstein-Magazin

Die besten Wohnungsbauten
beim Fritz-Höger-Preis 2017

BERLIN. Lange Zeit hieß es, dass Wohntürme aus Backstein schwierig zu realisieren seien. In den vergangenen Jahren hat sich das durchgreifend geändert. Eine ganze Reihe von Geschosswohnungsbauten aus dem Material Backstein sind zuletzt in Deutschland und im europäischen Ausland entstanden. Das neue Backstein-Magazin VORTEILE 18 zeigt eine Auswahl der besten.

Diese neuen Quartiere sorgen  für hohe Wohnzufriedenheit und schaffen Identität. Nicht zuletzt der Fritz-Höger-Preis 2017 für Backstein-Architektur hat eindrucksvoll bewiesen, welch anspruchsvolle Wohnungs- und Geschosswohnungsbauten mit dem Baustoff Backstein möglich sind. Die gerade erschienene 18. Ausgabe des Backstein-Magazins VORTEILE stellt die besten Wohnungs- und Geschosswohnungsbauten des Wettbewerbs näher vor. Aber das Heft thematisiert auch das wohl drängendste soziale Problem unserer Zeit: die grassierende Wohnungsknappheit vor allem in den Ballungszentren.


Interview mit Mike Josef und Reiner Nagel
Im VORTEILE-Doppelinterview sprechen der Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef und der Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur, Reiner Nagel, deshalb über Wege aus der Wohnungsnot und darüber, welchen Beitrag der Backstein-Wohnungsbau dabei leisten kann.


Klassischer Wohnturm neu interpretiert
Im alten Hafen der belgischen Metropole Antwerpen haben Tony Fretton Architects gemeinsam mit De Architecten NV mit ihren beiden „Towers T5 & T6 on Westkaai“ gezeigt, wie zeitgemäßer Geschosswohnungsbau funktionieren kann. Hier wird der klassische Wohnturm auf neue Art und Weise interpretiert. Das Hochhaus ist dabei kein starrer Block mehr, sondern ein offenes Gebäude, wobei sich die Grundform des Hauses über die Eckbalkone nach außen entwickelt und Bezug zu den Bauten der Umgebung aufnimmt. Die Backsteinarchitektur hilft bei der Identifikation der Bewohner mit dem Ort. Dafür gab es Gold beim Fritz-Höger-Preis 2017 für Backstein-Architektur.


Ein ganz besonderes Studentenwohnheim
Virtuos gelöst hat das Büro C.F. Møller Architects aus Dänemark die Aufgabe, ein Studentenwohnheim für die Syddansk Universitet in Odense zu bauen. Die 250 Studentenwohnungen befinden sich in drei miteinander verbundenen, 15-geschossigen Türmen, die mit speziellen Ziegeln in warmen Grautönen mit leicht ausgeprägten Fugen realisiert wurden. Trotz seiner Höhe fügt sich das Studentenwohnheim organisch in die es umgebende Waldlandschaft ein. Das Büro erhielt für sein Projekt eine Special Mention beim Fritz-Höger-Preis 2017.


Respekt vor dem Ort
Silber beim Fritz-Höger-Preis 2017 für Backstein-Architektur sicherte sich das Architekturbüro Palais Mai mit seiner Wohnbebauung mit Kinderhaus München. Das in hellen Tönen gehaltene Projekt bewahrt die Proportionen seiner Umgebung und orientiert sich auch farblich an seinen Nachbargebäuden. Die Gestaltung der zweischaligen Mauerwerksbauten wird aus den umgebenden Gebäuden entwickelt. Das gilt auch für ihre Struktur und Materialität.


Details zur Konstruktion
Die neue VORTEILE-Ausgabe stellt diese ausgezeichneten Gebäude und zahlreiche weitere Wohnungs- und Geschosswohnungsbauten, die mit Backstein errichtet wurden, ausführlich vor. In einem technischen Artikel geben Tony Fretton sowie De Architecten NV zudem Auskunft darüber, wie ihre Backstein-Wohntürme konstruktiv aufgebaut sind.

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Prolin | Weberwürschinger Architekten | Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2014