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Klinker bei backstein.com

 

 Ein Ziegel wird zum Klinker, wenn er unter so hohen Temperaturen gebrannt wird, dass durch den Sinterprozess die Poren geschlossen werden. Klinker bestehen aus Schamotte, Feldspäten und weiß- oder rotbrennenden Tonen. Ton sintert bei Brenntemperaturen von über 1200 °C. Gesinterte Tonsteine, wie Klinker, nehmen kaum Wasser auf und sind sehr widerstandsfähig. Schlägt man zwei Klinker aneinander, ist ein heller Klang zu hören. Diesem Klang verdanken die Klinker ihren Namen.

Hintergrundbild: Bauernhof in Gaasbeck (B), LENS°ASS architecten, Hasselt; Foto © Philippe van Gelooven

Hintergrundbild: Bauernhof in Gaasbeck (B), LENS°ASS architecten, Hasselt; Foto © Philippe van Gelooven

 

Ton und Wasser werden vermengt um Mauersteine herstellen zu können. Geformt werden Sie dann industriell im Strangpressverfahren. Bei der anschließenden Trocknung reduziert sich der Wassergehalt auf ca. 3 Prozent. Bei 1100 bis 1300 °C werden die Klinker dann im Tunnelofen (früher in Ringöfen) gebrannt. Normale Ziegel werden bei bis 800 bis 1200 °C gebrannt.

 

Klinker sind nach DIN 105 genormt. Es gibt Vollklinker (KMz) mit einer Dichte von 2,0 kg/dm³ bis 2,2 kg/dm³ und Hochlochklinker (KHLz) mit einer Dichte von 1,6 kg/dm³ bis 1,8 kg/dm³. Kanalklinker sind nach DIN 4051 genormt. Die Formate der Klinkersteine sind nach DIN 1053 genormt. Basis für die verschiedenen Formate ist das Normalformat (NF) mit Länge 240 mm, Breite 115 mm und Höhe 71 mm. Zur Fassadengestaltung können Ziegel mit Sondermaßen hergestellt werden.

Hintergrundbild: Rosellenturm, van den Valentyn Architektur, Köln; Foto © van den Valentyn Architektur (Einreichung im Rahmen des Fritz-Höger-Preises 2011)